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66 Kartenspiel (Sechsundsechzig)

sechsundsechzig

Das Kartenspiel 66 wird besonders häufig in Deutschland und in Österreich gespielt. Manchmal wird Sechsundsechzig auch als Gaigel bezeichnet – insbesondere im österreichischen und ungarischen Raum. Das Spiel ähnelt vom Spielablauf her sehr dem Spiel Schnapsen, welches wir an anderer Stelle erklären. Der Name “66” deutet bereits auf das Spielziel hin, denn man muss 66 Augen stechen.

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66 Kartenspiel Spielanleitung und Regeln

Für das Kartenspiel 66 (Wikipedia) wird folgendes Spielmaterial benötigt:

  • 2 – 3 Spieler benötigen ein 32er Kartenblatt
  • für 4 Spieler werden 2 Kartenspiele á 24 Karten (ohne die 7er und 8er) benötigt

Ziel des Spiels 66

Das Spielziel bei Sechsundsechzig besteht darin, 66 Augen zu stechen. Bei vier Spielern muss man allerdings mehr, nämlich 101 Augen, sammeln.

Kartenwert bei Sechsundsechzig

Die einzelnen Kartenwerte sind folgendermaßen aufgegliedert:

  • Ass = 11 Punkte
  • Zehn = 10 Punkte
  • König = 4 Punkte
  • Dame = 3 Punkte
  • Bube = 2 Punkte
  • Neun, Acht sowie Sieben = 0 Punkte

Spielablauf beim 66 Kartenspiel

Je nach Spielerzahl (siehe Abschnitt Spielmaterial) wird das benötigte Kartenblatt gemischt. Bei zwei Spielern erhält anschließend jeder der Mitspieler sechs Karten. Bei drei oder vier Spielern sind es jeweils 7 Karten. Der übrige Kartenstapel wird verdeckt in die Mitte des Tischs gelegt und bildet den Talon (Ziehstapel). Der Geber deckt die oberste Karte auf, welche dann die Trumpffarbe ist.

Der Spieler links des Gebers beginnt. Er legt eine Karte ab, wobei man hier weder Farbe bekennen muss, noch Stichzwang besteht. Legt er eine höhere Karte oder Trumpf, gehört der Stich ihm. Es kann aber auch eine x-beliebige Karte ausgespielt werden, dann wandert der Stich zum Gegner. Der Spieler, der den Stich erzielt hat, zieht die nächste Karte vom Talon, dann der andere. Nun darf derjenige, der gestochen hat seine nächste Karte ausspielen, die dann wiederum gestochen werden kann.

Das Spiel wird auf diese Weise fortgesetzt, bis der komplette Ziehstapel aufgebraucht ist oder einer der Spieler den Talon sperrt (siehe unten). Anschließend herrscht sowohl Farb- als auch Stichzwang.

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Talon aufgebraucht oder gesperrt

Ist der Ziehstapel komplett aufgebraucht oder hat einer der Spieler ihn gesperrt, gilt der Farb- und Stichzwang, wobei der Farbzwang an erster Stelle steht. Man darf also nicht mit Trumpf stechen, wenn man Farbe bekennen könnte.

Das bedeutet,… :

  1. es muss mit einer höheren Karte der ausgespielten Farbe gestochen werden. Geht das nicht, dann…
  2. muss mit einer niedrigeren Karte der ausgespielten Farbe bekannt werden. Geht das auch nicht, dann…
  3. muss mit einer Trumpfkarte gestochen werden. Ist dies auch nicht möglich, dann…
  4. darf eine beliebige Karte ausgespielt werden.

Ein Spieler meldet Aus beim 66 Kartenspiel

Ausmelden bedeutet, dass einer der Spieler nach dem Gewinn eines Stichs äußert: “Ich habe genug” oder “Mir reicht es”. Das heißt, er ist der Meinung, dass er mindestens 66 Augen gestochen hat und keine weitere Karte mehr benötigt.

Jetzt ist das Spiel beendet. Jeder der Mitspieler zählt seine gesammelten Augen. Die Punktevergabe läuft folgendermaßen ab:

  • Konnte der Gegner keinen Stich erzielen, gewinnt der Spieler, der ausgemeldet hat, drei Punkte
  • Erzielte der Gegner 32 oder weniger Augen, gewinnt der Spieler zwei Punkte
  • Konnte der Gegner 33 oder mehr Augen sammeln, gewinnt der Spieler nur einen Punkt

Falls das Spiel irrtümlich ausgemeldet wurde und der Spieler hat weniger als die erforderlichen 66 Augen, wird trotzdem ausgezählt und das Spiel ist beendet. Der Gegner erhält in diesem Fall die Anzahl an Siegespunkten, die der andere Spieler gewonnen hätte, wäre die Siegmeldung korrekt gewesen.

Letzter Stich

Ist das Kartenspiel vor dem Ausspielen der letzten Karte noch nicht “aus” gemeldet, wird die letzte Karte noch gespielt. Der Gewinner dieses letzten Stichs bekommt zusätzlich 10 Siegespunkte gutgeschrieben. Sollte der Talon zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt sein, ist diese Regel ungültig.

Talonsperre

Wenn der Spieler, der gerade am Zug ist, glaubt, dass er mit seinen Handkarten 66 Augen erreicht, ohne einer weitere Karte ziehen zu müssen, kann er den Talon sperren.Dafür nimmt er die untere offen liegende Karte und legt sie quer auf den Ziehstapel. Es darf nun generell nicht mehr nachgezogen werden.

Jetzt haben alle Spieler Farb- sowie Stichzwang, wie oben bereits geschildert. Wenn es nun dem Spieler tatsächlich gelingt, im weiteren Spiel auf die erforderlichen 66 Augen zu kommen und das Aus zu erklären, hat er gewonnen. Bei einer Sperre des Talons spielt es keinerlei Rolle, wer den letzten Stich erzielt. Hat der Spieler, der den Talon gesperrt hat doch keine 66 Punkte oder meldet sein Gegenspieler vorher Aus, ist dieser der Gewinner der Runde.

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