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Scrabble Regeln und Spielablauf

Spielmaterial von Scrabble

Scrabble Regeln: Bei Scrabble hat jeder Spieler einen Zug, wenn er an der Reihe ist. Ein Zug bedeutet die Möglichkeit, ein Wort zu legen.

Scrabble Regeln und Anleitung

Scrabble Regeln verloren?

Kein Problem, bei uns können Sie diese kostenlos downloaden:

Daten & Fakten

InfoDaten
Spielalter‎:ab 10 Jahren
Spieldauer:ca. 50-90 Min.
Spieleranzahl‎:2-4 Spieler
Spielart:Strategiespiel
Ersterscheinung‎: im Jahr ‎1949
Spieleverlag:Hasbro (USA) Mattel (weltweit)

Vorbereitung von Scrabble:

Alle Spielsteine im Beutel kräftig mischen. Jeder der Spieler zieht dann einen Stein. Der Spieler mit dem Stein, der dem Anfang des Alphabets am Nähsten ist, beginnt. Danach werden die Buchstaben wieder zurück in dem Beutel gegeben und jeder Spieler zieht nach erneutem Mischen sieben Buchstaben, die er auf seiner Bank verwahrt. Dann kann die Partie Scrabble beginnen.

Wie Scrabble gespielt wird:

Scrabble buchstabenScrabble Regeln und Spielablauf: Der erste Spieler legt auf dem Spielfeld ein Wort, das aus 2 oder mehr Buchstaben besteht. Es muss so liegen, dass der Stern in der Mitte überdeckt ist. Das Wort kann waagrecht oder senkrecht gelegt werden. Diagonal ist jedoch nicht erlaubt. Nachdem der Spieler das gemacht hat, muss er die Punkte ansagen und diese werden notiert. Zusätzlich nimmt er noch Steine aus dem Beutel, damit der Spieler wieder 7 Steine auf der Bank hat. Danach ist der Spieler links vom vorhergehenden dran.

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Bei Scrabble muss dieser Spieler nun ein sinnvolles Wort aus mehr als 2 Buchstaben an die bereits gelegten Wörter anfügen. Die einzige Ausnahme ist, wenn durch anfügen nur eines Buchstaben, die Sinnhaftigkeit eines bereits vorhandenen Wortes verändert wird. Dann zählt das ganze Wort noch einmal. Wiederum werden dann die Punkte notiert und die Buchstaben wieder aufgefüllt. Der Nächste ist an der Reihe. Abgesehen von folgenden Ausnahmen:

  • Eigennamen (auch geographische Namen)
  • Abkürzungen und
  • Wörter, die durch Bindestrich verbunden werden,

sind alle Wörter erlaubt, die man in einem deutschen Wörterbuch findet. Deshalb ist es auch unbedingt notwendig sich zusammen mit Scrabble ein Wörterbuch zu beschaffen. Da dieses immer herangezogen werden kann, wenn die Diskussion um die Gültigkeit eines Begriffes entbrennt. Und das ist bei Scrabble oft der Fall. Es ist jedoch nicht erlaubt das Wörterbuch während des Spieles zu benützen, um Wörter herauszusuchen.

Es ist nur gestattet gegen ein Wort Einspruch zu erheben, bis der nächste mit dem Ansetzen eines Wortes beginnt. Danach sind auch falsche Wörter gültig. Existiert ein Wort tatsächlich nicht dann muss der Spieler seine Buchstaben bei Scrabble zurücknehmen und wird in dieser Runde übergangen.

Zusatzregeln

Da es ja erlaubt ist, Wörter waagrecht und senkrecht anzufügen, werden noch folgende Regeln erklärt:

Weitere Scrabble Regeln

  1. Es ist erlaubt einen oder mehreren Steine an ein schon vorhandenes Wort anzufügen. Dies nennt man eine Verlängerung. Möglich ist beispielsweise aus Eis die Wörter Reis oder Greis zu machen. Man erhält dann die volle Punktezahl für das Wort.
  2. Auch rechtwinkliges Ansetzen eines oder mehrerer Steine ist erlaubt. Es ist jedoch so, dass jeder Buchstabe dabei Bestandteil eines neuen Wortes sein muss und der Eckbuchstabe mit Regel 1 zusammenspielen muss.
  3. Man kann bei Scrabble auch parallel zum jeweiligen Wort legen, dafür muss jedoch mindestens ein Stein, an das bestehende Wort angeschlossen werden und es muss alles einen Sinn ergeben.

Wird ein Stein einmal gesetzt, darf er nicht ausgewechselt oder umgesetzt werden. Wird ein Joker verwendet, dann muss dazu gesagt werden, welchen Buchstaben er ersetzt. Dieser Joker behält seine Bedeutung dann das ganze Spiel von Scrabble und darf auch von anderen Spielern nicht anders verwendet werden, wenn Sie beabsichtigen ein Wort daran zu legen.

Wenn jemand an der Reihe ist, kann er anstatt ein Wort zu legen auch eine beliebige Anzahl seiner Steine mit welchen aus dem Sack vertauschen. Dafür muss der Spieler bei Scrabble seine Steine offen auflegen und nimmt die gleiche Anzahl aus dem Beutel. Den Rest in den Beutel legen und gut vermischen. Es ist jedoch nicht erlaubt einerseits Wörter zu legen und andererseits zu tauschen. Scrabble wird solange gespielt bis alle Steine aufgebraucht sind oder die Spielmöglichkeiten erschöpft sind. Auf jeden Fall sind nicht mehr viele Steine übrig, wenn Scrabble zu Ende ist.

Wie werden die Punkte gezählt?

Scrabble RegelnDie Gesamtpunkte eines Wortes ergeben sich aus dem Buchstabenwert und dem Wert der jeweiligen Prämienfelder, auf dem das Wort liegt. Jeder Buchstabe hat einen Wert, der auf dem Holzplättchen angegeben wird. Die Joker zählen wie erwähnt nicht. Die Prämienfelder zählen nur für den, der sie als erster erreicht. Wenn man ein Wort anfügt, zählt nur noch der Buchstabenwert. Sollte ein Spieler bei Scrabble einen Joker auf ein Prämienfeld setzen, zählt die Prämie, auch wenn der Joker keinen Buchstabenwert hat. Entsteht durch ansetzen eines Buchstaben ein neues Wort, zählt das komplette Wort noch einmal.

Die Prämien zählen logischerweise nicht. Wenn man mehrere Wörter bildet zählen alle. Neu besetzte Prämienfelder gelten in diesem Fall für alle Wörter. Ein Scrabble ist, wenn ein Spieler alle acht Buchstaben gleichzeitig niederlegen kann. In diesem Fall gewinnt man bei Scrabble 50 Punkte extra. Am Ende wird die Punktezahl um den Wert der Steine, die er noch in der Bank hat, vermindert. Sollte das Spiel dadurch beendet werden, dass ein Spieler alle Buchstaben niederlegt, so werden diesem Spieler bei Scrabble die Punkte zugerechnet, die die anderen wegen noch vorhandener Buchstaben abgezogen wurden.

Spielanleitung kostenlos downloaden

Scrabble Spielregeln im Video erklärt

Ziel

Ein amerikanischer Architekt namens Alfred Mosher Butts erfand Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts die Urform von Scrabble. Es hieß damals jedoch Lexiko. Die Unternehmensgeschichte von Scrabble berichtet dazu, dass er ein Spiel kreieren wollte, dass zur einen Hälfte das Können des Spielers benötigt und zur anderen Hälfte Glück. Die Grundfassung von Lexiko war dem heutigen Scrabble schon sehr ähnlich, außer dass es kein Brett gab und die Punkte nach Länge der Wörter vergeben wurden. Natürlich gab es auch schon Buchstabenwerte, doch diese unterschieden sich vom heutigen Scrabble. Anscheinend hat Butts für die Häufigkeit der einzelnen Buchstaben einfach eine Titelseite der New York Times statistisch analysiert und die jeweiligen Häufigkeiten für seine Version von Scrabble verwendet.

Geschichte

Verkauft hat sich Lexiko allerdings nicht gut. Außer den 200 selbstgefertigten Stück, die Butts verkaufen konnte, gibt es keinen Hinweis auf weitere Verkäufe. Ebenso wurde Scrabble den Parker Brothers und Milton Bradley angeboten, doch die sahen kein Marktpotenzial in dem Spiel. Butts wurde dann auf Kreuzworträtsel aufmerksam und lies sich davon inspirieren. Er integrierte nun ein Spielbrett und nannte das Spiel von nun an Criss-Crosswords. Doch auch durch diese Neuerungen konnte er mit Scrabble keinen Erfolg erzielen. Weiterhin war kein großes Brettspielunternehmen an dem Kauf der Rechte interessiert. Die Entwicklung wurde bis 1948 eingestellt.

Doch dann kam ein Anwalt namens Brunot, der von Anfang an Criss-Crosswords gespielt hatte. Gegen eine kleine Provision pro verkauftem Spiel erwarb er 1948 die Rechte von Butts. Am 1. Dezember 1948 wurde Scrabble patentiert und am 16. Dezember unter dem Namen Scrabble ins Firmenbuch eingetragen. In den Jahren 1949-1952 wurde das Spiel von Brunot in Eigenregie hergestellt.

Dabei verkaufte er bis zu 90000 Exemplare pro Jahr. 1952 erwarb der renommierte Spielehersteller Selchow and Righter die Lizenz zur Herstellung und zum Verkauf von Scrabble in den USA und Kanada. Im Jahre 1972 verkaufte Butts die Exklusivrechte von Scrabble für den nordamerikanischen Markt endgültig an Selchow and Righter. 1986 übernahm Coleco das Unternehmen, dass nach Insolvenz gleich an Hasbro weiterverkauft wurde. Hasbro hält bis heute die Rechte von Scrabble für den nordamerikanischen Markt. 1953 wurde von Spear die Lizenz für Großbritannien gekauft. Schowanek kaufte im gleichen Jahr die Rechte für Deutschland. Der Erfinder Butts starb im April 1993, während der Vermarkter Brunot dem Tod bereits im Jahre 1984 erlegen war.

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