Rote Karte Handball: Bedeutung, Regeln und Folgen – einfach erklärt

Rote Karte Handball: Die rote Karte im Handball ist eine der wichtigsten persönlichen Strafen und signalisiert die sofortige Disqualifikation eines Spielers vom Spielfeld. Sie dient dazu, grobe Fouls und unsportliches Verhalten zu ahnden und sorgt für Fairness und Sicherheit im schnellen und körperbetonten Mannschaftssport. Es wird aufgezeigt, wann die rote Karte im Handball gezeigt wird, welche Folgen sie für Spieler und Mannschaft hat und wie sie sich von anderen Strafen wie der gelben oder blauen Karte unterscheidet.

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Wichtigste Erkenntnisse

Rote Karte Handball genau erklärt

Rote Karte Handball: Sie gehört zu den wichtigsten persönlichen Strafen im Spiel. Sie beendet die Partie für den betroffenen Spieler sofort und kann je nach Ablauf auch weitere Folgen haben.

  • Eine rote Karte im Handball bedeutet die Disqualifikation für den Rest der Partie: Der Spieler darf nicht zurück aufs Feld und auch nicht auf der Bank bleiben.
  • Drei Zeitstrafen gegen denselben Spieler führen automatisch zur roten Karte; eine direkte rote Karte gibt es bei groben Fouls, Tätlichkeiten oder schwerer Unsportlichkeit.
  • Die blaue Karte wird nach Rot gezeigt, wenn die Schiedsrichter einen schriftlichen Bericht verfassen und ein Disziplinarverfahren möglich ist.
  • Die Mannschaft spielt nach der Disqualifikation zwei Minuten in Unterzahl, darf danach aber wieder einen anderen Spieler einsetzen.
  • Sperren werden vom zuständigen Verband geregelt, zum Beispiel im DHB-Bereich in Deutschland, und können oft für mehrere Spielklassen gelten.

Übersicht der Karten und Strafen im Handball

Die folgende Tabelle gibt einen klaren Überblick über die verschiedenen Karten und Strafen im Handball, ihre Bedeutung, die typischen Anlässe für ihre Verhängung sowie die direkten Folgen für den betroffenen Spieler und die Mannschaft. Sie zeigt damit alles Relevante zu Karten und Strafen im Handball auf einen Blick und macht deutlich, wie die Schiedsrichter durch unterschiedliche Sanktionen auf verschiedene Vergehen reagieren, um Fairness und Sicherheit im Spiel zu gewährleisten.

Von der Verwarnung mit der gelben Karte über die häufige Zwei-Minuten-Strafe bis hin zur roten Karte mit sofortiger Disqualifikation und der blauen Karte als Zusatzsignal für Disziplinarverfahren – jede Strafe hat ihre spezifische Funktion und Konsequenz. So wird deutlich, wie das komplexe System der Karten und Strafen im Handball dazu beiträgt, das schnelle und körperbetonte Spiel kontrolliert und regelkonform zu gestalten.

Karte / StrafeBedeutungAnlass / GrundFolge für SpielerFolge für Mannschaft
Gelbe KarteVerwarnungLeichte Fouls, Meckern, WechselfehlerSpieler wird verwarntMaximal 3 pro Mannschaft, danach 2 Minuten Strafe
2-Minuten-StrafeZeitstrafeSchwerwiegende Fouls, wiederholte VergehenSpieler muss 2 Minuten vom FeldMannschaft spielt 2 Minuten in Unterzahl
Rote KarteDisqualifikationDrei 2-Minuten-Strafen oder grobe FoulsSpieler muss das Spielfeld verlassenMannschaft spielt 2 Minuten in Unterzahl, dann Ersatzspieler erlaubt
Blaue KarteBericht nach roter KarteNach besonders schweren Vergehen nach RotBericht wird erstellt, Disziplinarverfahren möglichggf. Spiel in Unterzahl, wenn Spieler gesperrt ist.

Einführung: Karten und Strafen im Handball

Karten und Zeitstrafen sorgen im Handball für Fairness, Sicherheit und einen kontrollierten Spielfluss. Gerade weil Handball ein schneller Mannschaftssport mit viel Körperkontakt ist, brauchen Schiedsrichter klare Möglichkeiten, um Foulspiel, Unsportlichkeit oder gefährliche Aktionen zu ahnden.

Ein Handballspiel besteht aus zwei Halbzeiten, die jeweils 30 Minuten dauern, mit einer kurzen Pause von 10 Minuten dazwischen. Das Spielfeld ist 40 Meter lang und 20 Meter breit; wichtige Linien sind unter anderem die Torraumlinie und die Freiwurflinie. Jedes Team besteht aus sieben Spielern, darunter sechs Feldspieler und ein Torwart, wobei während des Spiels unbegrenzte Wechsel möglich sind.

Ein Spieler darf den Ball in der Hand halten und bis zu drei Schritte machen, bevor er den Ball abspielen, prellen oder einen Torwurf versuchen muss. Deshalb ist die Taktik im Handball stark von präzisen Absprachen, Pässe unter Druck und klarer Raumaufteilung geprägt, um Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. In bestimmten Situationen kann ein Team den Torwart durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzen, um im Angriff Überzahl zu schaffen – das Tor bleibt dann allerdings ungeschützt.

Die wichtigsten persönlichen Strafen sind:

  • Gelbe Karte: Verwarnung für leichtere Vergehen
  • Zwei Minuten Strafe: Hinausstellung für zwei Minuten
  • Rote Karte im Handball: Disqualifikation für den Rest des Spiels
  • Blaue Karte: Zusatzsignal nach Rot, dass ein Bericht folgt

Bei großen Turnieren wie der Handball WM oder EM können solche Entscheidungen besonders schwer wiegen. Eine Disqualifikation in der K.-o.-Phase kann nicht nur die aktuelle Halbzeit verändern, sondern auch spätere Spiele beeinflussen, wenn ein Disziplinargremium eine Sperre verhängt. Die Grundlage bilden die internationalen IHF-Spielregeln, ergänzt durch nationale Ordnungen.

Was ist ein Foul beim Handball – und was ist erlaubt?

Nicht jeder Körperkontakt gibt eine rote im Handball. Erlaubt ist etwa, den Gegner mit dem Körper zu begleiten, den Laufweg fair zu sperren oder einen Wurfversuch regelgerecht zu blocken. Verboten sind dagegen Aktionen wie Ziehen am Trikot, Klammern am Arm, Stoßen in der Luft oder Schläge gegen Kopf, Hals und Gesicht.

Typische Situationen:

  • Erlaubt: Ein Abwehrspieler stellt sich stabil in den Laufweg und sperrt mit dem Rumpf, ohne zu schieben oder zu greifen.
  • Verboten: Ein Spieler hält den Wurfarm fest oder zieht am Trikot, um den Torwurf zu verhindern.
  • Gefährlich: Ein Abwehrspieler stößt einen springenden Gegner, der dadurch die Körperkontrolle verliert.
  • Stürmerfoul: Ein Angreifer läuft am Kreis in einen stehenden Abwehrspieler hinein; häufig folgt ein Freiwurf für die verteidigende Mannschaft.
  • Progression: Leichte Fouls führen oft nur zur Spielfortsetzung per Freiwurf, schwerere Vergehen zu Gelb, zwei Minuten oder Rot.

Im Handball gibt es verschiedene Strafen für Fouls, darunter die Gelbe Karte, die als Verwarnung dient, und die Rote Karte, die bei groben Fouls oder unsportlichem Verhalten gezeigt wird. Entscheidend ist immer, ob die Aktion nur regelwidrig oder zusätzlich gesundheitsgefährdend war.

Gelbe Karte im Handball: Verwarnung als erste Stufe

Die gelbe Karte ist die mildeste persönliche Bestrafung. Sie zeigt: Dieses Verhalten war nicht regelgerecht, bleibt aber zunächst im Bereich einer Verwarnung.

Typische Gründe für gelbe Karten sind:

  • leichtes Ziehen am Trikot
  • Klammern oder Halten ohne massive Gefährdung
  • taktisches Sperren mit zu viel Körperkontakt
  • Meckern gegen eine Entscheidung der Schiedsrichter
  • Spielverzögerung oder frühes Zeitspiel
  • ein Wechselfehler oder wiederholte kleine Unsportlichkeiten

Die gelbe Karte wird im Handball als Verwarnung für leichte Vergehen wie Sperren, Klammern oder Meckern eingesetzt, wobei pro Mannschaft maximal drei gelbe Karten vergeben werden können. Außerdem darf jeder einzelne Spieler nur einmal verwarnt werden. Ist das Gelb-Kontingent ausgeschöpft, führen vergleichbare Vergehen direkt zu zwei Minuten.

Auch Trainer und Offizielle auf der Bank können Gelb sehen, etwa wenn sie dauerhaft reklamieren oder die Verwendung der Coaching-Zone überschreiten.

Zeitstrafe (2 Minuten) – die häufigste Sanktion

Die Zwei-Minuten-Strafe ist die häufigste Sanktion im modernen Handball. Sie wird verhängt, wenn ein Spieler ein schwerwiegendes Foul begeht oder wiederholt gegen die Regeln verstößt.

Typische Anlässe sind:

  • wiederholtes Foulspiel nach einer gelben Karte
  • hartes Halten am Wurfarm
  • Stoßen oder Reißen in einer klaren Angriffssituation
  • unsportliches Verhalten trotz vorheriger Ermahnung
  • taktisches Unterbrechen eines schnellen Gegenstoßes

Der bestrafte Spieler muss das Feld verlassen. Die Mannschaft spielt zwei Minuten in Unterzahl. Danach darf wieder ein anderer Spieler auf das Feld, der bestrafte Spieler selbst darf nach Ablauf der Zeitstrafe ebenfalls weiter eingesetzt werden – solange es nicht seine dritte Zeitstrafe war.

Ein Spieler, der im Laufe eines Spiels drei Zwei-Minuten-Strafen erhält, wird automatisch mit einer roten Karte bestraft und muss das Spielfeld verlassen. In engen Partien ist das taktisch enorm wichtig: Wenn ein Gegner mit einem Spieler weniger auf dem Feld ist, versucht die eigene Mannschaft, den Ball länger zu halten und gezielt Überzahlsituationen zu schaffen, um einfacher zum Torerfolg zu kommen.

Rote Karte im Handball: Disqualifikation und direkte Folgen

Rote Karte im Handball

Die rote Karte im Handball bedeutet die sofortige Disqualifikation eines Spielers oder Offiziellen für den Rest des Spiels. Der Betroffene darf nicht zurückkehren und muss den Auswechselbereich verlassen.

Die rote Karte im Handball wird bei groben Fouls, die die Gesundheit gefährden, oder bei unsportlichem Verhalten gezeigt, und der betroffene Spieler muss das Feld für den Rest des Spiels verlassen.

Wichtig sind diese Punkte:

  • Automatisch nach drei Zeitstrafen: Drei Zwei-Minuten-Strafen für denselben Spieler ergeben Rot.
  • Direkt ohne Vorstrafen: Eine rote Karte kann sofort gezeigt werden, wenn das Vergehen schwer genug ist.
  • Beispiele: Schlag ins Gesicht, Stoßen eines springenden Gegenspielers, brutales Foul an der Wurfhand oder eine Tätlichkeit abseits des Balles.
  • Folge fürs Team: Die Mannschaft muss für zwei Minuten in Unterzahl spielen, darf danach jedoch wieder einen anderen Spieler auf das Feld schicken.
  • Keine Rückkehr: Der disqualifizierte Spieler bleibt für das laufende Spiel ausgeschlossen.
  • Normale rote Karte: Eine normale rote Karte zieht keine Sperre für das nächste Spiel nach sich.

Diese Grundbedeutung gilt in der Liga, in der Bundesliga und bei internationalen Turnieren. Ob nach dem Spiel zusätzliche Strafen folgen, hängt davon ab, ob ein Bericht geschrieben wird und welche Regelung der zuständige Verband vorsieht.

Blaue Karte: Rote Karte im Handball mit Bericht und härteren Konsequenzen

Die blaue Karte wurde 2016 eingeführt und ist keine eigene Strafe neben Rot. Sie ist eine Anzeige dafür, dass nach der roten Karte ein schriftlicher Bericht erstellt wird.

Der Ablauf ist klar:

  • Zuerst zeigt der Schiedsrichter die rote Karte.
  • Danach zeigt er die blaue Karte.
  • Die blaue Karte signalisiert: Es folgt ein Spielbericht mit besonderer Bewertung.
  • Auf Basis dieses Berichts kann ein Sportgericht weitere Sanktionen aussprechen.

Die blaue Karte wurde 2016 eingeführt und signalisiert, dass nach einer roten Karte ein Bericht über den Spieler angefertigt wird, was zu einem Disziplinarverfahren führen kann. Bei besonders schweren Vergehen wird von den Schiedsrichtern ein Bericht verfasst, was zu drastischeren Konsequenzen führen kann, wie Sperren oder Geldstrafen.

Typische Fälle für Rot plus Blau sind:

  • besonders brutale Fouls mit Verletzungsgefahr
  • Tätlichkeiten
  • schwere Beleidigungen
  • Angriff oder Bedrohung von Schiedsrichtern oder Offiziellen
  • grobe Unsportlichkeit nach Spielende

Der Unterschied ist damit einfach: Rot beendet das aktuelle Spiel. Blau zeigt zusätzlich, dass die Szene nach dem Spiel offiziell weiterverfolgt wird.

Rote Karte im Handball mit Bericht: Sperren in Jugend- und Aktivenbereich

Eine rote Karte im Handball mit Bericht kann deutlich über das einzelne Handballspiel hinaus wirken. In vielen Landesverbänden führt sie zu einer spürbaren Sperre, deren Dauer zeitlich oder nach Pflichtspielen festgelegt wird.

Häufig gilt:

  • Die Sperre ist personenbezogen.
  • Sie kann für alle Spielklassen gelten.
  • Sie betrifft nicht nur die Rolle als Spieler, sondern teilweise auch Tätigkeiten als Trainer oder Offizieller.
  • Ein Spieler kann nach einem schweren Vergehen also nicht einfach in einem anderen Team weiterspielen.

Beispiel: Wer in der A-Jugend eine Disqualifikation mit Bericht erhält, darf je nach Ordnung möglicherweise auch nicht bei den Männern aushelfen oder als Co-Trainer auf der Bank sitzen. Der genaue Umfang steht in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen, etwa beim DHB oder im Landesverband.

Im Vergleich zum Fußball sind Sperren im Handball oft stärker personenbezogen und weniger strikt auf einen einzelnen Wettbewerb begrenzt. Vereine sollten deshalb immer die aktuelle deutsch verfügbare Rechts- und Spielordnung ihres Verbandes prüfen.

Besonderheiten in den letzten 30 Sekunden und neue Regel-Interpretationen

Die letzten 30 Sekunden haben im Handball eine Sonderrolle. Die IHF hat diese Phase besonders geregelt, weil taktische Fouls kurz vor Schluss früher oft ein klares Tor oder eine klare Chance verhindert haben.

Grobe Regelverstöße oder grobe Fouls in den letzten 30 Sekunden, etwa das Festhalten eines frei durchgebrochenen Spielers, führen zwingend zur roten Karte und zu einem Siebenmeterwurf für die angreifende Mannschaft. Dafür ist nicht immer automatisch eine blaue Karte notwendig; entscheidend ist, ob zusätzlich ein Bericht erforderlich ist.

Weitere moderne Regeln und Interpretationen betreffen:

  • Passivspiel: Nach Vorwarnzeichen ist die Zahl der Pässe begrenzt.
  • verletzte Spieler: Nach Behandlung auf dem Feld gelten besondere Rückkehrregeln.
  • Siebter Feldspieler: Der Torwart kann durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt werden.
  • Auszeiten: Teams nutzen Time-outs, um Unterzahl, Schlussphase oder letzte Angriffe zu organisieren.

Wenn ein Spiel nach der regulären Spielzeit unentschieden endet, wird es durch zwei Verlängerungen von je 5 Minuten fortgesetzt, gefolgt von einem Siebenmeterwerfen, falls weiterhin kein Sieger feststeht.

Rote Karte bei der Handball WM: Beispiele und Wirkung auf Turniere

Bei einer Handball WM kann eine rote Karte ein ganzes Turnier beeinflussen. Die WM ist dicht getaktet, die Kader sind begrenzt und in der K.-o.-Phase gibt es kaum Zeit, Ausfälle zu kompensieren.

Typische Auswirkungen:

  • Schlüsselspieler fehlt: Eine Disqualifikation im Viertel- oder Halbfinale kann Abwehrsystem, Angriff und Wechselrhythmus verändern.
  • Folgesperre möglich: Bei IHF-Turnieren entscheidet ein Disziplinargremium, ob nach Rot plus Blau zusätzliche Sperren für weitere WM-Spiele folgen.
  • Trainer reagieren vorsichtiger: Spieler mit Vorbelastung werden früher gewechselt, um riskante Zweikämpfe zu vermeiden.
  • Zuschauer sehen den Effekt sofort: Unterzahl, taktische Umstellung und veränderte Rollen können eine Partie kippen.

Bei der Handball-WM der Männer gelten dieselben Grundprinzipien wie im Vereinswettbewerb. Unterschiede liegen vor allem im Disziplinarverfahren und in der Wirkung: Eine Sperre für ein einziges Folgespiel kann bei einem kurzen Turnier entscheidend sein.

Disziplin, Fair Play und Prävention von roten Karten

Rote Karte im Handball Regeln

Das Ziel der Spielregeln ist nicht Bestrafung um der Bestrafung willen. Die Regeln schützen Spieler, fördern Fair Play und halten die Intensität dieses Sports kontrollierbar. Das gilt unabhängig von Geschlecht, Alter oder Leistungsniveau.

Wichtige Präventionsansätze sind:

  • Technik schulen: Sauberes Stellungsspiel, korrektes Heraustreten und kontrollierter Armeinsatz reduzieren gefährliche Fouls.
  • Grenzen klären: Spieler müssen wissen, wann harter Handball fair bleibt und wann er zur Unsportlichkeit wird.
  • Videoanalyse nutzen: Vereine können rote Karten nachbesprechen und wiederkehrende Fehler erkennen.
  • Schiedsrichter unterstützen: Konsequente, verhältnismäßige Entscheidungen helfen allen Beteiligten.
  • Kultur entwickeln: Fair Play sollte im Training genauso präsent sein wie Wurfkraft oder Kondition.

Gerade in Jugendteams lohnt es sich, früh zu zeigen, wie man aggressiv verteidigt, ohne den Gegner zu gefährden.

Fazit

Die rote Karte im Handball ist eine entscheidende Strafe, die für Fairness und Sicherheit im Spiel sorgt. Sie wird bei groben Fouls, unsportlichem Verhalten oder nach drei Zeitstrafen gegen denselben Spieler gezeigt und führt zur sofortigen Disqualifikation des Spielers für den Rest der Partie. Für die Mannschaft bedeutet dies zwei Minuten Unterzahl, danach kann ein anderer Spieler eingewechselt werden. Die Einführung der blauen Karte als Zusatzsignal nach Rot ermöglicht eine genauere Nachverfolgung schwerwiegender Vergehen durch Disziplinarverfahren.

Die Regeln rund um die rote Karte haben sich im Laufe der Zeit durch verschiedene Änderungen weiterentwickelt und tragen dazu bei, das schnelle und körperbetonte Spiel des Handballs fair und kontrolliert zu gestalten. Spieler, Trainer und Schiedsrichter sollten die Bedeutung und Folgen der roten Karte genau kennen, um das Spiel verantwortungsvoll zu gestalten und Eskalationen zu vermeiden.

FAQ – Häufige Fragen zur roten Karte im Handball

  1. Wie lange ist man nach einer roten Karte im Handball gesperrt?

    Eine einfache rote Karte ohne blaue Karte gilt in vielen Wettbewerben nur für das laufende Spiel. Bei einer roten Karte mit Bericht entscheidet das zuständige Sportgericht oder der Verband über zusätzliche Sperren, zum Beispiel für einzelne Pflichtspiele oder bestimmte Zeiträume.

  2. Was ist der Unterschied zwischen roter und blauer Karte beim Handball?

    Die rote Karte bedeutet sofortige Disqualifikation für dieses Spiel. Die blaue Karte ist ein Zusatzsignal nach Rot und zeigt, dass ein schriftlicher Bericht folgt. Ein Spieler sieht also nicht „nur“ Blau, sondern immer erst Rot und dann Blau.

  3. Kann ein Torwart im Handball auch eine rote Karte bekommen?

    Ja. Ein Torwart unterliegt denselben persönlichen Strafen wie Feldspieler: gelbe Karte, zwei Minuten, rote Karte und blaue Karte. Typische Fälle sind gefährliches Einsteigen außerhalb des Torraum, ein grobes Foul beim Herauslaufen oder eine Tätlichkeit.

  4. Gilt eine rote Karte im Handball nur für eine Mannschaft oder für alle Teams, in denen ich spiele?

    Eine rote Karte ohne Bericht betrifft meist nur das aktuelle Spiel. Eine rote Karte mit Bericht kann in vielen Verbänden personenbezogen wirken und für mehrere Mannschaften, Altersklassen oder Funktionen gelten. Im Zweifel sollten Spieler und Vereine beim eigenen Verband nachfragen.

  5. Kann eine rote Karte im Nachhinein aufgehoben oder reduziert werden?

    Die Schiedsrichterentscheidung im Spiel bleibt in der Regel bestehen. Zusätzliche Sperren können aber durch Sportgerichte überprüft werden, etwa wenn Videomaterial eine andere Bewertung nahelegt. Dafür gelten Fristen, Formvorgaben und die Ordnung des jeweiligen Verbandes.

  6. Was passiert nach einer roten Karte im Handball mit der Mannschaft?

    Nach einer Handball roten Karte muss die Mannschaft zunächst zwei Minuten in Unterzahl spielen. Danach darf sie wieder mit der vollen Anzahl an Spielern antreten, allerdings ohne den disqualifizierten Spieler.

  7. Führt eine rote Karte im Handball automatisch zu einer Sperre?

    Eine rote Karte im Handball führt nicht automatisch zu einer Sperre. Zusätzliche Sanktionen sind meist nur möglich, wenn nach der roten Karte im Handball ein schriftlicher Bericht erstellt wird.

  8. Kann eine rote Karte im Handball wegen Meckerns gezeigt werden?

    Eine rote Karte im Handball kann wegen besonders unsportlichen Verhaltens oder massiver Kritik gegenüber den Schiedsrichtern gezeigt werden.

  9. Wie oft kann eine rote Karte im Handball in einem Spiel gezeigt werden?

    Eine rote Karte im Handball kann in einem Spiel mehrfach gegen verschiedene Spieler oder Offizielle ausgesprochen werden, wenn entsprechende Regelverstöße vorliegen.

  10. Hat eine rote Karte im Handball Auswirkungen auf die Spielwertung?

    Eine rote Karte im Handball hat normalerweise keine direkten Auswirkungen auf die Spielwertung. Das Spiel wird regulär fortgesetzt, sofern die Mannschaft die erforderliche Mindestanzahl an Spielern stellen kann.

  11. Wird eine rote Karte im Handball im Spielbericht vermerkt?

    Jede rote Karte im Handball wird im offiziellen Spielbericht dokumentiert. Dadurch können Verbände und Sportgerichte den Vorfall bei Bedarf überprüfen.

  12. Kann eine rote Karte im Handball nachträglich überprüft werden?

    Eine rote Karte im Handball bleibt während des Spiels bestehen. Zusätzliche Strafen nach einer roten Karte im Handball können jedoch durch die zuständigen Sportgerichte überprüft werden.

  13. Welche Fouls führen häufig zu einer roten Karte im Handball?

    Besonders gefährliche Fouls gegen Kopf oder Nacken, Tätlichkeiten sowie grob unsportliches Verhalten führen häufig zu einer roten Karte im Handball.

  14. Darf ein Spieler nach einer roten Karte im Handball auf der Ersatzbank bleiben?

    Ob ein Spieler nach einer roten Karte im Handball auf der Ersatzbank bleiben darf, hängt von den jeweiligen Wettbewerbsbestimmungen und Verbandsregeln ab.

  15. Gibt es Unterschiede bei einer roten Karte im Handball im Jugendbereich?

    Die Regeln für eine rote Karte im Handball sind im Jugendbereich grundsätzlich identisch. Unterschiede können sich jedoch bei den anschließenden Sperren ergeben.

  16. Kann eine rote Karte im Handball für mehrere Spiele Folgen haben?

    Ja, eine rote Karte im Handball kann für mehrere Spiele Folgen haben, wenn der Vorfall als besonders schwerwiegend eingestuft wird und eine Sperre ausgesprochen wird.

  17. Welche Bedeutung hat eine rote Karte im Handball für den betroffenen Spieler?

    Eine rote Karte im Handball bedeutet die sofortige Disqualifikation für das laufende Spiel. Der Spieler darf anschließend nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen.

Valentin Maurer

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