Die Abseitsregel beim Fußball

Die Abseits Regel ist eine der komplexesten Regeln im Fußball. Laut Definition ist ein Spieler im Abseits, wenn er im Moment der Ballabgabe der Torlinie näher ist, als der vorletzte Spieler der gegnerischen Mannschaft. Hierbei zählen alle Körperteile, mit denen es erlaubt ist einen Treffer zu erzielen. Die Hände, bzw. die Arme spielen bei der Abseitsentscheidung also keine Rolle.

Entscheidend hierbei ist, dass der Spieler aktiv am Spielgeschehen teilnimmt. Ein Spieler nimmt dann aktiv am Spiel teil, wenn er den Ball berührt, seine Position für ihn vorteilhaft nutzt, oder, ohne eine Ballberührung, den Gegner irritiert.


Besonderheiten

Wenn sich ein Spieler im Moment der Ballabgabe in der eigenen Hälfte befindet, gibt es kein Abseits. Ebenfalls nicht im Abseits befindet sich ein Spieler, wenn er im Moment der Ballabgabe auf gleicher Höhe mit dem vorletzten, oder den beiden letzten Spielern der verteidigenden Mannschaft befindet.

Eine weitere Besonderheit das passive Abseits

Sollte sich Spieler im Abseits befinden, aber wie oben beschrieben nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, hat diese Abseitsstellung zunächst keine Auswirkung. Sollte er aber dann doch noch, z.B. in Form eines Nachschusses ins Spiel eingreifen, wird aus der passiven Abseitsstellung eine Aktive.

Die passive Abseits-Regelung ist höchst umstritten. Oft ist schwer zu unterscheiden, wann ein Spieler passiv im Abseits ist, oder nicht. Über diese Regelung wird häufig kontrovers diskutiert.

(Bildquelle: by_Peter-Smola_pixelio.de)

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