Von der originalen Boccia-Spielform unterscheidet sich Crossboccia nur unwesentlich. Den Unterschied machen vor allem die Spielbälle aus. Beim gängigen Boccia sind es harte und schwere Stahlkugeln, während es beim Crossbocia weiche Stoffbälle sind. Ein Vorteil ist sicher das Gewicht, dass gerade für Kinder oder Menschen mit einer Behinderung leichter zu handhaben ist. Es sind weitere Würfe möglich, das Verletzungsrisiko gering und es kann dabei nichts zu Bruch gehen. Sie sehen, auch mit Behinderung Crossboccia spielen ist durchaus möglich.

Diese Fehler vermeiden:

  • Den Marker nicht zu weit werfen
  • Zu Beginn nicht über Banden oder Hindernisse spielen
  • Große Distanzen vermeiden
  • Marker ist nicht mehr zu sehen von der Abwurfposition

Anpassungen für Menschen mit Behinderung:

Durch Erfolgserlebnisse wird der Lernprozess auch hier beim Crossboccia vorangetrieben. Die Spielfreude steht im Vordergrund. Wenn mit Menschen mit Behinderung gespielt wird, muss man sich prinzipiell etwas anpassen und die Einschränkung nicht zu seinem Vorteil ausnutzen. Es wäre nicht fair einen Hügel hinauf zu spielen oder den Marker zu weit zu werfen.

Handicaps umsetzen:

  • Den Wurf mit der schlechteren Hand ausführen
  • Mit einem Klebeband oder Seil beide Handgelenke zusammenbinden und beidhändig werfen
  • Zwischen den Beinen durchwerfen
  • Den Ball werfen und dabei auf einem Bein stehen
  • Ein Auge beim werfen zukneifen (Die Distanz ist dann schwerer einzuschätzen)

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