7. Das Full House

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Absoluter Wert:

Über dem Full House befinden sich nur mehr drei Kartenkombinationen mit höherem Wert. Das Full House setzt sich aus einem Drilling und einem Paar zusammen. Ein Beispiel hierfür wäre 9 – K als hole cards und 9 – 10 – K – 8 – K als community cards. Jetzt würde sich ein Full House aus einem Neuner Paar zusammen mit einem König Drilling ergeben. Das Full House schlägt eindeutig Flush und Strasse und alle darunter liegenden Kombinationen.

Relativer Wert:



Gerade indem das Full House die Straße und den Flush schlägt, zwei Kombinationen mit denen sich die Spieler oft schon sehr sicher fühlen, kann man mit dem Full House große Pots abräumen.

Oft besteht dabei das Full House aus einem zuerst getroffenem Set, sprich ein Pocket Pair wurde zu einem Drilling und eine der übrigen community cards verdoppelt sich dann noch, sodass die community cards für sich schon ein Paar bilden. Ein guter Spieler wird natürlich bei diesem offensichtlichen Paar sehr vorsichtig, aber gerade unerfahrene Spieler können es nicht glauben, dass ihr allzu stark wirkender Flush geschlagen werden könnte.

Bei einem bereits sehr großen Pot ist es durchaus auch hin und wieder vertretbar mit einem Set und dem Wissen, dass das gegenüber bereits die Straße oder den Flush besitzt, auf die geringe Chance des Full House zu spielen, sofern sich die Pot Odds dafür auszahlen.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Doppelpaar aus dem ebenfalls jederzeit ein Full House werden kann.

Sehr wichtig ist aber auch immer die Höhe des Full Houses zu beachten, vor allem wenn schon die community cards für sich eine solche Kartenkombination nahe legen. Zum Beispiel wenn schon zwei Asse liegen, ist es durchaus möglich, dass Spieler Nummer 1 das Full House mit 8 – 9 plus zwei Neuner aus den community cards trifft plus die zwei Asse und der Gegenspieler A – 9 besitzt, womit auch er ein Full House komplett hat, aber eines mit drei Assen. Gerade wenn kein Flush und keine Strasse durch die community cards angezeigt werden und der Gegenspieler sehr aggressiv in den Pot legt, sollte man sich die Wertigkeit seines Full Houses klar machen. Full House ist nämlich nicht gleich Full House.

Mit dem Full House wird auch sehr oft ein sehr berühmter Pokerspieler verbunden nämlich Doyle Brunson (http://de.wikipedia.org/wiki/Doyle_Brunson). Es gibt nämlich eine Starthand, die wird in Pokerkreisen als die Doyle Brunson Hand bezeichnet und zwar die eigentlich sehr schlechte Starthand 10 – 2. Brunson hat diese Hand aber zwei Jahre hintereinander angewendet um die World Series of Poker zu gewinnen und beides Mal wurde aus 10 – 2 das sehr starke Full House.

(Bildquelle: by_uschi dreiucker_pixelio.de)

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo,
    bitte um Hilfe/Klärung
    gesten haben wir (freunde) gepokert. Auf dem Tisch waren folgende Karten:
    33666 Mein Freung hate eine 3 uund noch eine karte (unwichtig) ich hatte 2 Neuner.
    Wer hat gewonnen?

    Danke

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