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Der König beim Schach:

Der König ist nicht nur die namensgebende sondern gleichzeitig auch die wichtigste Spielfigur beim Schach. Das Ziel beim Schach ist es nämlich den König Schachmatt (bzw. Matt) zu setzen – d.h. ihn derart zu bedrohen, dass er nicht mehr weiter bewegt werden kann. Darüber hinaus ist es noch wichtig, dass die bedrohende Spielfigur selbst nicht geschlagen werden kann und dass auch die Positionierung einer weiteren Spielfigur zwischen Bedrohung und König völlig unmöglich ist. Sobald diese Erfordernisse gegeben sind, gewinnt jener Spieler, der sie erfüllt hat bzw. den gegnerischen König derart bedroht hat und letztlich schachmatt gesetzt hat. Das größte Charakteristikum beim Schach ist jedoch der Umstand, dass der König niemals wirklich geschlagen, sondern lediglich bedroht wird. Vielmehr ist der Verlierer dazu angehalten seinen König auf dem [intlink id=“278″ type=“page“]Schachbrett umzulegen und dadurch seine Niederlage einzugestehen. Dieses Reglement ist auf die Entstehungsgeschichte von Schach zurückzuführen, bei der es als unsittlich gegolten hätte den König selbst zu schlagen. Denn gerade dieser erkennt im Idealfall die Niederlage selbst und gibt auf. Die Königsfigur kann beim Schach nur ein Feld pro Zug gehen – ohne dabei jedoch andere Figuren zu überspringen oder sich aktiv ins Schach oder Schachmatt zu bewegen. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass sich zwei Könige nie auf zwei aneinander (parallel oder diagonal) angrenzenden Feldern begegnen können.

Die Rochade des Königs beim Schach:

Die Rochade bzw. Königsrochade stellt beim Schach in vielerlei Hinsicht einen ganz besonderen Zug dar. So handelt es sich bei einer Rochade um den einzigen Zug, bei dem es gestattet ist, zwei Spielfiguren gleichzeitig zu bewegen. Es können jedoch nicht zwei beliebige Figuren bewegt werden, sondern nur der König in Verbindung mit einem der beiden Türme. Dabei gibt es fünf absolute Grundvoraussetzungen für die Rochade. Demnach kann sie nur ausgeführt werden, wenn:

* Der König seit Beginn des Spiels nicht von seiner Grundposition bewegt wurde.
* Der beteiligte [intlink id=“288″ type=“page“]Turm seit Beginn des Spiels nicht von seiner Grundposition bewegt wurde.
* Sich zwischen den beiden beteiligten Figuren keine weitere Figur befindet (sowohl eigene als auch gegnerische), durch welche die Rochade blockiert werden könnte.
* Der König vor und nach der Rochade nicht im Schach bzw. Schachmatt steht.
* Der König bei der Rochade nicht durch ein bedrohtes Feld ziehen muss. Der Turm hingegen darf dabei durch von gegnerischen Figuren bedrohte Felder ziehen, ohne dass diese eine Konsequenz für den Spieler auslöst, der die Rochade ausführt.

Da Schach über insgesamt zwei Türme verfügt, sind demnach auch zwei verschiedene Arten von Rochaden möglich. Diese werden oftmals als kurze und lange Rochaden unterschieden und sollen nachfolgend mithilfe der Spielnotation für die weiße Spielfarbe genauer erklärt werden:

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Die kurze Rochade beim Schach:

Der weiße König zieht von e1 auf g1, während der „rechte“ Turm gleichzeitig von h1 auf f1 zieht. Diese Art der Rochade wird als „kurz“ bezeichnet, da der Turm dazu lediglich zwei Felder überspringen muss, wie im nachfolgenden Beispiel näher dargestellt.

Die lange Rochade beim Schach:

Der weiße König zieht von e1 auf c1, während der „linke“ Turm gleichzeitig von a1 auf d1 zieht.

(Bildquelle. by_Silke Kaiser_pixelio.de)

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