Die Schwerfiguren beim Schach:

Bei den Schwerfiguren im Schach handelt es sich um die stärksten Spielfiguren, die zum Einsatz kommen (Dame und Türme). Ihre Stärke ist darin begründet, dass sie im Gegensatz zu den so genannten Leichtfiguren dazu in der Lage sind, den feindlichen König allein unter Zuhilfenahme des eigenen Königs schachmatt zu setzen. Ein reines Spiel mit Schwerfiguren (wenn somit alle Leichtfiguren und Bauern bereits geschlagen sind) wird auch von Profis als die anspruchsvollste Spielart beim Schach angesehen

Die Dame:

Nach dem König ist die Dame die wichtigste Spielfigur beim [intlink id=“75″ type=“page“]Schach[/intlink]. Das ist hauptsächlich darin begründet, dass es sich bei der Dame um die stärkste aller vorhandenen Spielfiguren beim Schach handelt. Die Dame ist nämlich sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung sehr stark – vor Allem im Zusammenspiel mit Türmen, Läufern und Springern. Diese Stärke verdankt die Dame den reichhaltigen Zugmöglichkeiten, die ihr beim Schach zur Verfügung stehen. Denn die Dame beim Schach darf sowohl horizontal als auch vertikal und diagonal unbegrenzt ziehen, wodurch sie sehr viele Felder auf dem Schachbrett gleichzeitig bedrohen kann. Ihr ist es einzig und allein versagt über andere Figuren zu springen. Ansonsten vereinigt die Dame die Vorzüge eines Turms und eines Läufers in einer einzigen Spielfigur. Nicht zuletzt aus diesem Grund kann der Verlust der Dame beim Schach in vielen Fällen nahezu als eine Art Vorentscheidung gewertet werden. Gerade Laien und Neulinge beim Schach machen oft den Fehler die Dame zu früh ins Spiel zu bringen und diese dadurch sehr leichtfertig zu verlieren.

Die Türme:

Bei den beiden Türmen handelt es sich um die zweitstärksten Spielfiguren beim Schach. Bei der Grundstellung der Figuren wird zwischen dem so genannte Damen- und Königsturm unterschieden. In dieser Unterscheidung wird jedoch lediglich darauf Bezug genommen, auf welcher Seite des Schachbrettes sich der Turm befindet bzw. zu welcher der beiden Figuren er näher steht. Rein spieltechnisch hat diese Unterscheidung jedoch keinerlei relevante Bewandtnis. Die Türme können sowohl horizontal als auch vertikal auf dem Schachbrett bewegt werden, wobei es ihnen lediglich versagt ist diagonal und über andere Figuren hinweg gezogen zu werden. Die einzige Ausnahme davon bildet die bereits erläuterte [intlink id=“280″ type=“page“]Rochade[/intlink]. Ansonsten kann ein Turm praktisch jedes Feld auf dem Schachbrett erreichen – unabhängig von dessen Färbung. Die Stärke eines Turms offenbart sich auch in der Tatsache, dass nur ein Turm und ein König vonnöten sind um den gegnerischen König Schachmatt zu setzen. Natürlich geschieht dies stets in Abhängigkeit der Spielfiguren, die dem anderen Spieler noch zur Verfügung stehen. Eine weitere Besonderheit des Turms ist die Tatsache, dass er unabhängig von seiner Position immer 14 Felder auf dem Schachbrett bedrohen kann. Somit können zwei geschickt platzierte Türme (beispielsweise in zwei gegenüberliegenden Ecken des [intlink id=“278″ type=“page“]Schachbretts[/intlink]) maximal 26 Felder bedrohen, da sie sich zwei Felder teilen.

(Bildquelle: by_RainerSturm_pixelio.de)

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