Solitaire

by_uschi dreiucker_pixelio.de

Spielanleitung für Solitaire

Solitaire ist ein Kartenspiel, das man alleine spielt. Man legt dabei 52 oder 104 Karten eines französischen Kartenspiels auf und beginnt sie in einem System nach den Farben und nach Kartenhöhe zu sortieren.
Solitaire stammt eigentlich aus Frankreich, ist dort jedoch unter dem Name Patience bekannt. Patience bedeutet so viel wie Geduld und die Geduld benötigt man auch, wenn man es spielen möchte. Den Namen Solitaire erhielt es erst in den USA. In Europa ist unter Solitaire ein Brettspiel bekannt, das ebenfalls aus Frankreich stammt. Heutzutage versteht man unter dem Begriff Solitaire jedoch weltweit das Kartenspiel, was vor allem damit zu tun hat, dass es vorwiegend auf Computern gespielt wird und diese aus Amerika stammen. Vor allem haben alle Versionen von Windows eine oder mehrere Varianten von Solitaire gespeichert. Unzählige andere Versionen von Solitaire stehen zum Download bereit.

Spielanleitung verloren? Kein Problem, bei uns können Sie diese kostenlos downloaden:

Solitaire Varinaten online kaufen



Solitaire

Spielvarianten von Solitaire I

Solitaire kennt zahlreiche verschiedene Arten. Die Geläufigsten werden hier beschrieben. Auf dieser Seite werden die Arten Herz zu Herz, Rot und Schwarz und Dreizehnmal vier umschrieben.

Herz zu Herz

Dieses Solitaire wird mit einem 32 Blatt Skatspiel gelegt. Fertig ist man bei dieser Art von Solitaire, wenn man es schafft alle 8 Herzkarten auszusortieren. Dafür mischt man die Karten als erstes und formt dann einen Talon. Bei einem Talon werden die Karten verdeckt aufgelegt. In dieser Variante von Solitaire müssen zuerst drei Karten nebeneinander aufgelegt werden. Wenn ein Herz dabei ist, legen Sie es beiseite. Anschließend legen Sie wieder drei Karten über die ersten drei, sodass diese halb verdeckt sind. Dieser Vorgang wird insgesamt 5 Mal durchgeführt. Jedes Herz wird aussortiert. Nachher sammeln Sie alle Karten außer die Herz-Karten, die dabei waren, wieder ein und mischen erneut. Dann legen Sie wieder aus, wie beim ersten Mal und wiederholen alles so wie vorher und das insgesamt 3 Mal. Wenn Sie danach alle Herzen haben, haben Sie gewonnen, sonst verloren.

Rot und Schwarz

Für diese Version von Solitaire benötigt man 52 Karten, die wieder zu einem Talon gemischt werden. Danach hebt man 2 Karten ab. Ist eine der Karten von roter Farbe und die andere schwarz, dann darf man sie bei Seite legen. Ansonsten kommen sie auf einen eigenen Stapel. Das wird nun mit allen Karten gemacht, bis der Talon aus ist. Danach wird der Stapel bei diesem Solitaire, auf den die Karten kamen, die nicht im Zweierpack rot und schwarz waren, wieder gemischt und es beginnt eine neue Runde. Hat man nach 2 Runden alle Karten in Rot und Schwarz geteilt, hat man gewonnen. Eine sehr spannende Form Solitaire zu spielen.

Dreizehnmal vier

Auch diese Form von Solitaire benötigt ein 52 Karten Set. Dabei ist die Wertigkeit der Karten zu beachten. Ein Ass zählt für eins und dann einfach der Reihenfolge nach bis zum König, dessen Wert 13 beträgt. Ausgelegt werden die Karten in einer Reihe zu 13 Karten. Landet eine Karte auf dem ihr zugestimmten Wert (zB 8 am 8ten Platz von links), dann nimmt man sie heraus. Man muss dann einen Freiraum lassen. Danach wird bei diesem Solitaire eine weitere Reihe über die andere gelegt. Das ganze wiederholt man dann 4 Mal. Dann sind alle Karten ausgelegt und man kann mit dem Verschieben beginnen. Eine Karte darf immer nur auf ihre angestammte Position gelegt werden (zB König in Reihe 13). Wenn alle 4 Karten einer Wertigkeit an ihrem Platz sind, darf man nicht weiter verschieben. Gewonnen hat man bei diesem Solitaire schlussendlich wenn man alle Karten nach ihrer Wertigkeit sortiert hat.

Spielvarianten von Solitaire II:

Das Spiel kennt zahlreiche verschiedene Arten. Hier werden die Solitaire-Spielarten „Das Rad“ und „Auf Wiedersehn“ beschrieben.

Das Rad

Auch dafür benötigt man 52 Karten. Diese werden als erstes gemischt. Dann legt man bei Solitaire die ersten zwölf verdeckt als Hilfsstapel in die Mitte und verteilt 8 Karten in einem Kreis um den Hilfsstapel. Die Karten sollten mit der schmalen Seite zum Hilfsstapel zeigen. Dadurch sollte sich die Form eines Rades ergeben und die 8 Karten dienen dabei als Speichen. Die nächste Karte wird unter dem Rad als Grundkarte aufgelegt. Zu beachten ist noch, dass man Platz für drei weitere Grundkarten lässt. Die Grundkarten von Solitaire dienen dazu sogenannte „gemischte Familien“ aufzubauen. Das soll heißen, dass auf jede rote Karte nur eine schwarze folgen darf und umgekehrt. So funktioniert das aber nur bei wenigen Formen von Solitaire. Sollte also ein Roter Bube liegen, ist die nächste Karte eine schwarze Dame. Um das Spiel zu gewinnen, muss man vier solcher Reihen auf den Grundkarten aufbauen und darin alle Karten verarbeiten.
Die Werte, den die erste Grundkarte ausweist, haben bei dieser Form von Solitaire auch alle anderen Grundkarten. Dass heißt, wenn die erste Karte eine Herz 8 ist, müssen die anderen drei Achter (pik, karo, kreuz) die anderen Grundkarten sein. Deshalb schaut man auch zuerst, ob eine der 8 ausgelegten Karten oder die erste des Hilfsstapels den Wert der Grundkarte ausweist. Sollte es so sein, dann wird diese Karte gleich als neue Grundkarte verwendet. Danach kann man Karten immer vom Rad entfernen, nur den Regeln von Solitaire entsprechend halt. Wenn ein Platz frei wird, wird dieser durch eine Karte vom Hilfsstapel gefüllt. Wenn der Hilfsstapel bei diesem Solitaire leer ist, werden bei dieser Variante von Solitaire einfach neue Karten vom Talon genommen. Wenn keine Karte des Rades passt, nimmt man die oberste des Talons, da auch diese mitspielt. Passt auch diese nicht, kommt sie auf den Ablagestapel. Wenn man alles so durchspielt und am Ende nicht alle Karten zu den Grundkarten gekommen sind, ist es sich nicht ausgegangen und man hat verloren.

Auf Wiedersehn:

Wiederum wird ein französisches 52 Kartenset benötigt, um Solitaire zu spielen. Dieses wird in 12 Päckchen zu 4 Karten aufgeteilt und die restlichen 4 kommen verdeckt zum Talon. Die 12 Päckchen von Solitaire werden nun verdeckt in einer Reihe aufgelegt. Ziel ist es die Karten so zu sortieren, dass sie vom Ass aufsteigend bis zum König daliegen. Natürlich in den jeweiligen Farben. Man beginnt damit, dass man die oberste Karte des ersten Päckchens aufhebt und sie unter das Päckchen mit ihrem Wert schiebt. Dann nimmt man die oberste Karte dieses Päckchens. Findet man dabei einen König beginnt man ein dreizehntes Päckchen. Danach dreht man die erste Karte des Talons um. Wenn man die oberste Karte eines Päckchens nicht mehr nehmen kann, weil der Wert schon zu diesem Päckchen passt, hat man dieses Spiel von Solitaire verloren. Wenn alles passt, kommen am Ende die Karten zutage, die man als erstes unter dem Päckchen postierte.

Spielvarianten von Solitaire III:

Das Spiel kennt zahlreiche verschiedene Arten. Hier wird Solitaire in Form von Acht-Päckchen-Solitaire, die Farbenelf, die Gute Dreizehn und die Elf umschrieben.

Das Acht-Päckchen-Solitaire

Dafür benötigt man nur ein 32 Karten Skatspiel. Die Karten werden dem Namen dieses Solitaire nach in 8 Päckchen zu je 4 Karten aufgeteilt. Pro Päckchen sind 3 Karten verdeckt und eine offen. Man muss immer zwei Karten gleichen Wertes wegnehmen. Ist dies nicht mehr möglich, hat man verloren. Wenn zwei Karten weg sind, darf man die unter ihnen liegenden Karten umdrehen (jeweils eines pro Päckchen). Sollte man 3 gleiche Karten zur Verfügung haben, darf man unter die Karten schauen und erst dann entscheiden, welche man wegnimmt.

Die Farbenelf

Dieses Solitaire wird wieder mit einem 52 Kartenset gespielt. Die Karten werden in vier Stapel zu vier Karten aufgedeckt. Der Rest verbleibt im Talon. Man darf bei diesem Solitaire nur Karten weglegen, wenn sie die gleiche Farbe haben und zusammen 11 ergeben. Die so entstehenden Lücken werden vom Talon aufgefüllt. Einen Buben, eine Dame, einen König oder ein Ass darf bei dieser Variante von Solitaire nur weggelegt werden, wenn eine Karte gleicher Farbe verfügbar ist. Gewonnen hat man, wenn man auf diese Art den Talon aufbraucht und die Karten alle abgelegt sind.

Die gute Dreizehn

Benützt wird für dieses Solitaire ein 52 Kartenset. Man legt die ersten 10 Karten vom Talon auf, der Rest verbleibt. Weggelegt werden Karten bei dieser Form von Solitaire dann, wenn sie zusammen den Wert Dreizehn ergeben. Die Farbe spielt keine Rolle und der König darf alleine weggelegt werden, da er bereits für Dreizehn zählt. Gewonnen hat man wiederum, wenn man alle Karten des Talons aufgebraucht hat.

Die Elf

Auch bei diesem Solitaire benötigt man ein 52 Kartenset. Dabei werden die ersten zwölf Karten des Sets auf dem Tisch ausgelegt. Es eignet sich, sie in Viererreihen zu sortieren. Dann sucht man bei dieser Variante von Solitaire wieder Karten die gemeinsam 11 ergeben. Die Farbe spielt dabei keine Rolle. Karten die Bilder zeigen, muss man beim Auslegen wieder nehmen und unter den Talon schieben, außer man hat bereits ein Paar, dann wird die Bildkarte darauf gelegt. Wenn man gewinnt, liegen am Ende 12 Paar mit Bildern darauf da.

Das war Einiges zu Solitaire. Es gibt jedoch noch einige andere Arten, dass Spiel zu legen. Doch diese Formen von Solitaire sind dann eher inoffiziell. Solitaire wird heutzutage meistens über Computer gespielt, denn das erspart einem die Arbeit, die Karten zu legen.

(Bildquelle: by_uschi dreiucker_pixelio.de)
Bis jetzt keine Bewertungen

Bewerte diesen Artikel

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here