Null bei Roulette

Die grün gefärbte Null (französisch als „Zéro“ bezeichnet) beim Roulette erfüllt stets eine ganz besondere Aufgabe im Spiel. Mit der Null ist beim Roulette jedenfalls auch der höchst mögliche Gewinn beim Roulette verbunden.

Die Wichtigkeit der grünen Null beim Roulette lässt sich am einfachsten dadurch erklären, dass man jeweils die Konsequenzen aufzählt, die daraus resultieren, dass die Kugel auf der Null liegen bleibt.


Bleibt die Kugel beim Roulette somit auf der Null liegen, dann:

  1. gewinnen natürlich alle Wetten jener Spieler, die auf die Null gesetzt haben. Doch auch all jene Wetten gewinnen, in denen die Null enthalten ist (in Kombinationen).
  2. Die einfachen Einsätze sind gesperrt. Dabei wird auch häufig der französische Ausdruck verwendet, dass die Einsätze „en Prison“ (zu Deutsch: „ins Gefängnis“) gehen. Das bedeutet, dass wenn die Kugel beim Roulette auf der Null liegen bleibt, sämtliche Einsätze gesperrt werden und auf dem Tableau verbleiben. Sie werden vorerst nicht eingezogen und als Verlust des jeweiligen Spielers angesehen.
  3. Bei der nächsten Runde werden die Einsätze zurückerstattet, wenn der Spieler mit seiner vorherigen Wette richtig liegt. Dabei bekommt er lediglich seinen Wetteinsatz zurück, ohne den dafür eigentlich anstehenden Gewinn. Wenn zweimal nacheinander die Null beim Roulette kommt, dann muss der Spieler zwei Runden lang richtig liegen, um seinen Einsatz auszulösen. Der Einsatz ist dann somit doppelt gesperrt. Wirft man jedoch dreimal nacheinander die Null, werden alle doppelt gesperrten Einsätze beim Roulette von der Spielbank als Verluste einbehalten. Wenn es sich beim Einsatz um ein Vielfaches des Mindesteinsatzes handelt, dann kann der betroffene Spieler beim Roulette fordern, dass ihm die Hälfte des Einsatzes zurückerstattet wird. Der Einsatz muss sich jedoch ohne Verlust um die Hälfte reduzieren lassen.

Bankvorteil für 0 bei Roulette

Darüber hinaus sichert gerade die Null beim Roulette einen gewissen Bankvorteil für das Casino, da die Gewinnchancen für gewöhnlich immer so berechnet werden, als ob es die Null gar nicht gäbe. Besonders gut lässt sich dieser Bankvorteil beim Roulette durch die gewöhnlichen einfachen Wetten demonstrieren. Bei einer Wette zwischen Rot und Schwarz liegt die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn in einem Verhältnis von 1:2 für den Spieler. Doch das ist nicht ganz richtig, da die Null diese Wahrscheinlichkeit ein wenig zugunsten der Spielbank verändert.

(Bildquelle: by_Herbert-Käfer_pixelio.de)

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