Kaum ein Spiel ist so universell bekannt wie Schnick Schnack Schnuck. Ob auf dem Pausenhof, am Familientisch oder beim Entscheiden, wer den Müll rausbringt – drei einfache Handzeichen reichen aus, um in Sekunden eine Entscheidung zu treffen. Doch hinter dem vermeintlich simplen Kinderspiel stecken psychologische Muster, überraschende Forschungsergebnisse und erprobte Strategien, die deine Gewinnchancen deutlich verbessern können.

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Wichtige Erkenntnisse

Schnick Schnack Schnuck – auch bekannt als Schere Stein Papier – ist ein weltweit verbreitetes Handspiel für zwei Spieler. Trotz seiner einfachen Regeln ist es weit mehr als reiner Zufall. Psychologische Studien belegen, dass Menschen systematische Vorlieben und Verhalten im Spiel zeigen, die sich gezielt ausnutzen lassen. Das Schnick Schnack Schnuck Spiel eignet sich deshalb nicht nur als schnelle Entscheidungshilfe, sondern auch als strategisches Duell.

  • Das Spiel wird in über 30 Ländern unter verschiedenen Namen gespielt – von Jan Ken in Japan bis Rock, Paper, Scissors in den USA.
  • Die Regeln sind in unter einer Minute erklärt: drei Symbole, jedes schlägt eines, verliert gegen eines.
  • Gewinner neigen dazu, ihr Zeichen zu wiederholen, Verlierer wechseln häufig – dieses Muster lässt sich strategisch nutzen.
  • Konkrete Gewinnstrategien wie „Win-Stay, Lose-Shift“ erhöhen die Trefferquote gegenüber dem Gegner messbar.
  • Beliebte Varianten wie Brunnen, Streichholz oder Lizard-Spock erweitern den Klassiker um zusätzliche Symbole und Komplexität.

Dieser Artikel liefert dir konkrete Strategien, alltagstaugliche Beispiel-Szenarien und pädagogische Einsatzideen – ob du das Spiel mit Kindern, im Team oder beim nächsten Wettkampf unter Freunden spielst.

Was ist Schnick Schnack Schnuck?

Was ist Schnick Schnack Schnuck?

Schnick Schnack Schnuck, Schnick Schnack Schnuck Spiel und Schere Stein Papier beschreiben exakt denselben Grundmechanismus: Zwei Personen zeigen gleichzeitig eines von drei Handzeichen. Jedes Symbol gewinnt gegen eines und verliert gegen ein anderes, wodurch ein perfekt ausbalanciertes Prinzip entsteht. Das Spiel hat keine Hilfsmittel – alles, was man braucht, ist eine Hand und einen Mitspieler. Schnick Schnack Schnuck wird von zwei Personen gespielt, was es zum idealen Schnellentscheider in jeder Situation macht.

  • Herkunft: Die Wurzeln des Spiels liegen in China, vermutlich zur Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), wo ein Vorläufer namens Shoushiling dokumentiert ist. Über Japan verbreitete sich das Spiel als Jan Ken weltweit und wurde schließlich als Rock, Paper, Scissors in der englischsprachigen Welt populär.
  • Deutsche Namen: In Deutschland existieren zahlreiche Bezeichnungen – Schnick Schnack Schnuck, Schnick Schnack Schnuk, Schnack Schnuck, Klick Klack Kluck oder Sching Schang Schong. All diese Varianten beruhen auf demselben Prinzip.
  • Grundprinzip: Drei gleich wahrscheinliche Symbole stehen zur Wahl. Jedes Symbol schlägt genau eines der anderen und verliert gegen das dritte. Dadurch hat keiner der Züge einen mathematischen Vorteil – das Spiel ist auf dem Papier völlig fair.
  • Einsatzbereiche: Das Spiel dient als Kinderspiel, als schnelle Entscheidungshilfe im Alltag (etwa wer anfängt oder wer den Abwasch macht), als Partyspiel und sogar als Einstieg in Themen wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Spieltheorie. Es werden keine zusätzlichen Gegenstände benötigt.

Wo und wie wird Schnick Schnack Schnuck gespielt?

Das Spiel wird in vielen Ländern unter verschiedenen Namen gespielt und gehört zu den wenigen Spielen, die praktisch jeder kennt – unabhängig von Alter, Sprache oder Kultur.

  • Japan: Jan Ken (ジャンケン) – das Startsignal lautet „Jan-Ken-Pon!“
  • USA und UK: Rock, Paper, Scissors – fester Teil der Popkultur
  • Frankreich: Pierre-Feuille-Ciseaux
  • Deutschland: Schnick Schnack Schnuck oder Schere Stein Papier

Im Alltag wird das Spiel 2024/2025 häufig genutzt, um schnelle Entscheidungen zu treffen. Ein typisches Beispiel: Beim Fußball entscheiden die Mannschaftskapitäne per Schnick Schnack Schnuck, welches Team Anstoß hat. Auf Pausenhöfen klären Kinder damit, wer als Erster dran ist. Auch in Familien hilft eine Runde oft dabei, Konflikte unkompliziert zu lösen – etwa die Frage, wer den Tisch abräumt.

Neben der analogen Variante mit Handzeichen existieren zahlreiche digitale Umsetzungen: kostenlose Browser-Spiele und Apps ermöglichen Runden gegen eine KI oder gegen Freunde. Es existieren zudem Variationen wie Schnick Schnack Schnuck Lauf, bei denen Bewegung und Spiel kombiniert werden.

Im pädagogischen Bereich ist das Spiel ein beliebtes Werkzeug. In Kitas, Grundschulen und Jugendgruppen wird es als Warm-up, zum Kennenlernen neuer Gruppenmitglieder oder als Reaktionsspiel eingesetzt – oft eingebettet in größere Gruppenspiele oder Sportübungen.

Die offiziellen Grundregeln von Schere, Stein, Papier

Schnick Schnack Schnuck hat drei Handzeichen: Schere, Stein und Papier. Zwei Spieler stehen sich gegenüber, zählen gemeinsam herunter und zeigen im selben Moment ihr gewähltes Symbol. Die Spieler zählen bis drei und zeigen gleichzeitig ihr Handzeichen – Vorausschauen oder vorzeitiges Zeigen gilt nicht.

Die drei Symbole und ihre Handhaltung

SymbolHandhaltungBeschreibung
SteinGeschlossene FaustDie Hand wird zur Faust geballt
SchereGespreizter Zeigefinger und MittelfingerZwei Finger formen eine Schere
PapierFlache, offene HandAlle Finger ausgestreckt, Hand flach

Das Gewinnsystem

Die Gewinnregeln sind einfach und lassen sich Kindern leicht vorlesen:

  • Stein macht Schere stumpf – der Stein zerbricht die Schere.
  • Schere schneidet Papier – die Schere zerschneidet das Papier.
  • Papier umwickelt Stein – das Papier umhüllt den Stein.

Zusammengefasst: Schere schneidet Papier, Papier umwickelt Stein, Stein zerbricht Schere. Jedes Symbol gewinnt gegen genau eines und verliert gegen genau eines.

Unentschieden und Rundenmodus

Bei gleichem Symbol gibt es kein Ergebnis und die Runde wird wiederholt. Dies geschieht so lange, bis ein Gewinner feststeht. In der Praxis werden oft mehrere Runden gespielt – typischerweise Best-of-3 oder Best-of-5 – um einzelne Glückstreffer auszugleichen. Dabei sammeln beide Spieler Punkte, und wer die nötige Anzahl an Siegen zuerst erreicht, gewinnt das Duell.

Das Start-Ritual

Vor dem Werfen zählen beide Spieler gemeinsam: „Schnick – Schnack – Schnuck – und!“ Bei „und“ zeigen beide gleichzeitig ihr Zeichen. Regionale Varianten sind üblich: Manche zählen „eins, zwei, drei“, anderes ist „Sching, Schang, Schong“. Die Reihenfolge der Wörter variiert, das Prinzip bleibt gleich. Wichtig ist nur, dass beide zum selben Moment ihr Handzeichen präsentieren.

Strategien: Warum Schnick Schnack Schnuck kein reines Glücksspiel ist

Auf dem Papier ist Schnick Schnack Schnuck ein faires Spiel – jedes Symbol hat eine theoretische Gewinnchance von 33,3 %. In der Praxis sieht das allerdings anders aus. Psychologische Strategien können die Gewinnchancen beeinflussen, weil Menschen selten wirklich zufällig wählen. Unser Kopf folgt unbewussten Mustern, und genau diese Muster machen das Spiel zu einem strategischen Feld.

Die chinesischen Studie: 360 Studenten, 300 Runden

Eine einflussreiche Studie von chinesischen Forschern, veröffentlicht 2014, lieferte bahnbrechende Ergebnisse. Studien zeigen, dass 360 Studenten jeweils 300 Runden spielten, um systematische Muster im Verhalten zu identifizieren. Die Forscher analysierten, wie Spieler nach Sieg, Niederlage oder Unentschieden reagierten.

Zentrale Erkenntnisse

  • Gewinner neigen dazu, ihr Zeichen zu wiederholen. Wer mit Stein gewonnen hat, spielt in der nächsten Runde häufig erneut Stein.
  • Verlierer wechseln häufig ihr Zeichen nach einer Niederlage. Sie greifen dabei oft zu dem Symbol, das den gegnerischen Siegzug schlagen würde.
  • Spieler wählen oft Stein als ersten Zug – besonders in der allerersten Runde eines Spiels.

Geschlechterspezifische Tendenzen

Interessanterweise zeigen sich auch geschlechtsspezifische Unterschiede: Männer wählen oft zuerst Stein, Frauen dagegen häufiger Schere. Wenn jemand diese Tendenz beim Gegenüber kennt, kann er seine Wahl gezielt darauf abstimmen – zum Beispiel Papier gegen einen männlichen Gegner in Runde eins.

Warum das wichtig ist

Diese Erkenntnisse bedeuten: Wer sein Gegenüber beobachtet und dessen Verhalten über mehrere Runden verfolgt, kann Vorhersagen treffen. In jedem Fall gilt – das Spiel ist nur dann reiner Zufall, wenn beide Spieler perfekt zufällig wählen. Da das in der Realität fast nie passiert, hat die bewusste Strategie einen echten Vorteil.

Der Trick: Konkrete Gewinnstrategien für dein nächstes Spiel

Du willst beim nächsten Duell häufiger gewinnen? Hier kommen sofort anwendbare Tipps, die auf den Forschungsergebnissen basieren. Der Trick liegt darin, das Verhalten deines Gegners systematisch auszuwerten und deine Wahl darauf abzustimmen.

Strategie nach einem Sieg

Gewinner neigen dazu, in der nächsten Runde dasselbe Zeichen zu wählen. Nutze das: Wenn dein Gegner gerade mit Schere gewonnen hat, erwarte Schere erneut – und spiele Stein.

Beispiel:

  • Runde 1: Dein Gegner gewinnt mit Schere gegen dein Papier.
  • Runde 2: Er wird wahrscheinlich erneut Schere spielen → Du wählst Stein → Du gewinnst.

Strategie nach einer Niederlage

Verlierer wechseln oft ihr Zeichen in der nächsten Runde. Sie greifen typischerweise zu dem Symbol, das den gerade siegreichen Zug schlagen würde. Wenn du also verloren hast, spiele das Symbol, das bisher keiner von euch genutzt hat.

Beispiel:

  • Runde 1: Du verlierst mit Papier gegen Schere.
  • Runde 2: Der Gegner erwartet, dass du zu Stein wechselst (um Schere zu schlagen). Also spielt er Papier → Du spielst stattdessen Schere → Du gewinnst.

Nach zwei gleichen Zeichen

Nach zwei gleichen Zeichen wird oft gewechselt. Wenn dein Gegner zweimal hintereinander Stein gespielt hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er in Runde drei ein anderes Symbol wählt. Rechne damit und passe deine Wahl entsprechend an.

Beobachtung ist alles

Achte auf Körpersprache und Timing. Manche Spieler verraten ihre Wahl durch:

  • Zögern vor dem Wurf
  • Typische Startgewohnheiten (immer Stein oder immer Papier)
  • Rhythmisches Muster beim Zählen

Wie ein Jäger, der seine Beute studiert, gewinnst du am meisten durch genaues Beobachten. Mehrere Runden am Stück zu spielen – z. B. 10 bis 20 Spiele – hilft enorm, um Muster zu erkennen und die eigene Strategie im Kopf zu verankern.

Schnick, Schnack, Schnuck

Varianten: Brunnen, Streichholz und Lizard-Spock

Das klassische Schnick Schnack Schnuck Spiel mit drei Symbolen ist nur der Anfang. Es gibt zahlreiche Erweiterungen, die zusätzliche Symbole einführen und das Spiel komplexer – und oft unterhaltsamer – machen. Zusätzliche Symbole wie Brunnen können die Spielregeln verändern und die Dynamik komplett verschieben.

Die Brunnen-Variante

Eine in Deutschland besonders bei Kindern beliebte Variante fügt den Brunnen als viertes Symbol hinzu. Die Hand formt dabei eine Art Öffnung (Daumen und Finger bilden einen Kreis).

  • Der Brunnen schlägt Stein und Schere, verliert aber gegen Papier (Papier deckt den Brunnen ab).
  • Stein und Schere fallen in den Brunnen und verlieren.
  • Papier bleibt wie gewohnt stark gegen Stein und Brunnen.

Achtung: Da der Brunnen zwei Symbole schlägt, aber nur von einem geschlagen wird, ist diese Variante streng genommen nicht perfekt ausbalanciert. Wer immer Brunnen spielt, hat statistisch einen leichten Vorteil. Deshalb sollten die Regeln vor Spielbeginn klar vereinbart werden.

Erweiterte Kinder-Variante mit Streichholz

Eine weitere Variante ergänzt das Streichholz als fünftes Symbol:

SymbolSchlägtVerliert gegen
SteinSchere, StreichholzPapier, Brunnen
ScherePapier, StreichholzStein, Brunnen
PapierStein, BrunnenSchere, Streichholz
BrunnenStein, ScherePapier, Streichholz
StreichholzPapier, BrunnenStein, Schere
Das Streichholz legt den Brunnen trocken und verbrennt Papier, wird aber von Stein zerbrochen und von Schere zerschnitten. Diese Variante eignet sich für ältere Kinder, die komplexere Regeln im Kopf behalten können.

Lizard-Spock aus „The Big Bang Theory“

Durch die TV-Serie „The Big Bang Theory“ wurde eine Fun-Variante populär, die fünf Symbole nutzt: Stein, Papier, Schere, Echse und Spock. Markante Regeln:

  • Spock zertrümmert Schere, aber Echse vergiftet Spock.
  • Echse frisst Papier, aber Schere köpft Echse.

Diese Variante reduziert die Wahrscheinlichkeit von Unentschieden und macht das Spiel abwechslungsreicher – ist aber eher ein Partyspaß als ein ernstes Duell.

Welche Variante für welche Gruppe?

  • Kita und jüngere Kinder: Klassische Dreier-Variante (Schere, Stein, Papier)
  • Grundschüler ab 8 Jahren: Brunnen-Erweiterung
  • Jugendliche und Erwachsene: Lizard-Spock oder Streichholz-Varianten
  • Generell: Regeln immer vor dem Start deutlich vereinbaren

Didaktischer Einsatz: Schnick Schnack Schnuck als Kommunikations- und Lernspiel

Schnick Schnack Schnuck ist im pädagogischen Kontext besonders beliebt, weil es keine Materialien und keine Gegenstände benötigt, die Regeln in Sekunden erklärt sind und jede Runde nur wenige Sekunden dauert. Es lässt sich praktisch überall spielen – im Klassenzimmer, in der Turnhalle oder auf dem Schulhof.

Konkrete Einsatzbeispiele

  • Sportunterricht: Als Aufwärmspiel, z. B. in der Variante „Schnick Schnack Schnuck im Gehen“, bei der Kinder auf Linien laufen und bei jeder Begegnung eine Runde spielen.
  • Partnerfindung: Wer das Duell gewinnt, bildet mit dem Verlierer ein Team für die nächste Aufgabe.
  • Morgenkreis: Als Entscheidungshilfe, z. B. wer den Tageskalender vorliest oder wer das Klassenbuch holt.
  • Kennenlernen: In neuen Gruppen als Eisbrecherspiel – jemand spielt gegen alle nacheinander, der Gewinner rückt weiter.

Geförderte Kompetenzen

Das Spiel stärkt Reaktionsgeschwindigkeit, Beobachtungsgabe, Regelverständnis, Frustrationstoleranz und Fairness. Kinder lernen, mit Niederlage umzugehen und Ergebnisse zu akzeptieren. Als Kommunikationshilfe zwischen Erwachsenen und Kindern kann es Konflikte spielerisch lösen – etwa wenn zwei Kinder gleichzeitig ein anderes Spielzeug wollen.

Praktische Tipps für Eltern, Lehrkräfte und Gruppenleiter

Hier findest du konkrete Umsetzungsideen, damit Schnick Schnack Schnuck im Alltag und Unterricht reibungslos funktioniert – egal ob zu Hause, in der Schule oder bei Gruppenaktivitäten.

Spielrunden gestalten

  • Spielt Best-of-3 oder Best-of-5, damit eine einzelne Niederlage nicht entmutigt. So bleibt die Motivation hoch.
  • Setzt klare Zeitfenster: z. B. fünf Minuten, danach wird der Gewinner anhand der Punkte bestimmt.
  • Dokumentiert die Regeln auf einem Plakat und macht ein Foto davon – so können Kinder bei Unsicherheiten jederzeit nachschauen.

Regeln für faires Spielen

  • Beide Spieler zählen gemeinsam laut: „Schnick – Schnack – Schnuck!“
  • Handzeichen dürfen nicht vorab gezeigt werden – bei Unsicherheit wird die Runde wiederholt.
  • Klare Absprache vorab, ob mit drei oder mehr Symbolen gespielt wird.

Ideen für den Unterricht

  • Mathe: Statistik-Projekte – die Anzahl der Siege pro Symbol über 50 Runden dokumentieren und auswerten.
  • Fremdsprachen: Startsignal auf Englisch („Rock, Paper, Scissors!“) oder Japanisch (Jan Ken Pon!).
  • Sport: Kleine Turniere als Wettkampf, bei dem der Gewinner eines Duells weiterkommt.

Als Ritual im Alltag nutzen

Nutzt das Spiel bewusst als faires Entscheidungsinstrument: „Wer die Tafel wischt, entscheiden wir mit Schere, Stein, Papier.“ Oder: „Wer heute den Hund ausführt, klärt eine Runde Schnick Schnack Schnuck.“ So werden Diskussionen um Gerechtigkeit reduziert – und im Fall eines Unentschieden wird einfach nochmal gespielt.

Schere, Stein, Papier

Wer kennt dieses Spiel nicht? Es muss etwas entschieden oder ausgelost werden, doch wer ist der Glückliche? Mit Schnick, Schnack, Schnuck kann man mit 2 Personen oder mehr entscheiden wer etwas tun soll. Bei Kindern oder Jugendlichen ist diese einfache Art der Auswahl sehr beliebt. Es müssen mindestens 2 Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sein welche eine Entscheidung treffen wollen oder müssen.

Eingesetzt wird dieses Entscheidungsspiel in allen möglichen Situationen. Hier einige Beispiele dazu:

Im Haushalt

  • wer muss abwaschen
  • wer bringt den Müll raus
  • wer muss saugen
  • wer fragt die Eltern etwas
  • wer muss aufräumen

In der Schule

  • wer fragt den Lehrer etwas
  • wer Antwortet in der Unterrichtsstunde
  • wer holt was am Kiosk

Sport und Freizeit

  • wer beginnt ein Spiel
  • wer holt den Ball
  • wer gewinnt trotz Unentschieden
  • wer fährt heute Nacht

Bei Paaren

  • wer zahlt
  • wer mach eine Ansage
  • wer entscheidet etwas wichtiges
  • wer geht einkaufen

Natürlich gibt es noch eine Menge mehr Entscheidungen im Leben zu treffen, öfter wie man denkt. Dafür ist dieses Spiel bestens geeignet.

Den Spielablauf und die Gegenstände, die zur Durchführung des Spiels „Schere, Stein, Papier“ benötigt werden, erfahren Sie im Folgenden:

Personen:

  • ab 2 Personen

Material:

  • Hände und Finger

Spielablauf Schnick Schnack Schnuck:

schere stein papier

Dieses Spiel können Sie sehr gut als Entscheidungsspiel einsetzten.

Bekannt ist es auch unter den Namen

  • Ching, Chang, Chong
  • Schere, Stein, Papier
  • Klick, Klack, Kluck
  • Knobeln
  • Schnibbeln
  • Schniekern
  • Stein, Schleif, Schere

Sie müssen sich zusammen mit Ihren Mitspielern immer für ein Symbol entscheiden:

  • Schere – zwei gespreizte Finger
  • Papier – flache Hand
  • Stein – Faust

Wer gewinnt das Spiel?:

  • Schere schneidet Papier – Schere gewinnt
  • Papier wickelt Stein ein – Papier gewinnt
  • Stein schleift die Schere – Stein gewinnt

Bei zwei gleichen Scheren, Steinen oder Papieren zählt es als Unentschieden und man macht so lange weiter bis eine eindeutige Entscheidung da ist. Schnick – Schnack – Schnuck ist sehr gerecht, da jedes Symbol nur einzeln gewinnen kann.

Fazit

Schnick Schnack Schnuck ist weit mehr als ein einfaches Kinderspiel. Es verbindet spielerischen Spaß mit tiefen psychologischen Einsichten und strategischen Möglichkeiten. Obwohl die Grundregeln simpel sind und das Spiel auf den ersten Blick wie reiner Zufall wirkt, offenbaren Studien und Beobachtungen, dass menschliches Verhalten Muster zeigt, die sich gezielt ausnutzen lassen. Wer diese Muster kennt und sein Gegenüber aufmerksam beobachtet, kann seine Gewinnchancen deutlich verbessern. Zudem bieten zahlreiche Varianten und pädagogische Einsatzmöglichkeiten eine spannende Vielfalt, die das Spiel für alle Altersgruppen interessant macht. Ob als Entscheidungshilfe im Alltag, als Lernspiel im Unterricht oder als unterhaltsamer Zeitvertreib – Schnick Schnack Schnuck bleibt ein zeitloser Klassiker mit überraschender Tiefe.

FAQ – Häufige Fragen zu Schnick Schnack Schnuck

  1. Ist Schnick Schnack Schnuck wirklich fair oder hat ein Symbol einen Vorteil?

    Das Grundspiel mit drei Symbolen ist mathematisch perfekt ausgeglichen: Jedes Symbol gewinnt gegen eines, verliert gegen eines und führt bei identischer Wahl zu Unentschieden. Kein Symbol hat einen objektiven Vorteil. Erst durch psychologische Muster – etwa die Tatsache, dass viele Spieler Stein als ersten Zug wählen – entstehen strategische Chancen.

  2. Wie kann ich meine Gewinnchancen bei Schnick Schnack Schnuck verbessern?

    Nutze die Erkenntnisse aus Studien: Gewinner tendieren dazu, ihr Zeichen zu wiederholen, Verlierer wechseln häufig. Beobachte dein Gegenüber genau und passe deine Wahl entsprechend an. Zum Beispiel kannst du nach einem Sieg deines Gegners das Symbol wählen, das diesen schlägt. Außerdem ist es hilfreich, die typischen Startzüge (Männer oft Stein, Frauen oft Schere) zu kennen.

  3. Gibt es Varianten von Schnick Schnack Schnuck mit mehr Symbolen?

    Ja, neben der klassischen Dreier-Variante gibt es beliebte Erweiterungen wie die Brunnen-Variante, die Streichholz-Erweiterung oder die fünf-Symbole-Version Lizard-Spock aus der TV-Serie „The Big Bang Theory“. Diese Varianten erhöhen die Komplexität und machen das Spiel abwechslungsreicher.

  4. Kann Schnick Schnack Schnuck im Unterricht oder in Gruppen verwendet werden?

    Absolut! Das Spiel eignet sich hervorragend als Kommunikations- und Lernspiel. Es fördert Reaktionsgeschwindigkeit, Beobachtungsgabe und Fairness. Es wird im Sportunterricht, als Kennenlernspiel oder als Entscheidungshilfe bei Gruppenaktivitäten eingesetzt.

  5. Warum heißt das Spiel auch Schnick Schnack Schnuk?

    Die verschiedenen Namen wie Schnick Schnack Schnuck, Schnick Schnack Schnuk oder Klick Klack Kluck stammen aus regionalen Dialekten und Traditionen. Alle Varianten beschreiben dasselbe Spielprinzip mit den drei Handzeichen Schere, Stein und Papier.

Valentin Maurer

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