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Seit kurzem bieten Anwälte in den sozialen Medien und bei Google ihre Dienste an, welche angeblich aus online Casinos das verlorene Geld zurückholen können. Ist das nur Theorie und heiße Luft oder ist da wirklich etwas dran? In diesem Beitrag gehen wir näher auf die Möglichkeiten und Erfolgschancen ein.

Geld zurück aus diesen online Casinos?

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Anwälte mit dem Versprechen im online Casino Geld zurück zu bekommen

https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/kompetenzen/casino-sportwetten

https://vsvbb.de/themen/online-casino-geld-zurueck/

https://www.wbs-law.de/it-und-internet-recht/beim-online-gluecksspiel-verloren-jetzt-geld-zurueck-fordern-56367/

Im Online-Glücksspiel fließen jährlich auf der ganzen Welt mehr als 227 Milliarden Dollar. Doch nicht für alle Gamer bringt das Spiel in der Tat einen großen Geldsegen. Oftmals haben diese das Glück versucht, jedoch hohe Verluste erlitten. In diesem Fall haben die Spieler nun Glück, denn diese haben sehr gute Chancen, das verlorene Geld schnell wiederzubekommen. Die meisten Verträge mit Online-Casinos sind aufgrund eines gesetzlichen Verbots nicht mehr wirksam. Im Netz helfen dabei spezielle Agenten, dass sie Spieler das Geld zurückbekommen.

Bis vor einiger Zeit waren viele Online-Glücksspiele in Deutschland nicht erlaubt. Im Netz fanden sich dennoch viele Angebote für ein solches Geschäft, bei welchem Milliarden fließen. Dies ist nicht für jeden Spieler ein optimaler Erfolg. Wem dann das Geld beim Spiel aus der Tasche gezogen wurde, der steht dann jedoch nicht ohne Schutz da. Das Landgericht in Gießen verurteilte dazu einen Online-Anbieter, welcher nicht nur gegen das Verbot verstoßen hatte, sondern auch lediglich eine Glückspiel-Lizenz in Malta besaß, welche in Deutschland nicht gültig war.

Das Online-Casino wurde im Zuge dessen zu einer Geld Zurückzahlung in Höhe von 12.000 Euro verurteilt. Dies war das Urteil vom 21. Januar 2021 mit dem Az. 4 O 84/20. Zugleich sprach das LG Hamburg einem Mann eine analoge Summe von etwa 12.000 Euro zu. Dieses Online-Glücksspiel hätte gar nicht erst in Deutschland offeriert werden dürfen (Landgericht Hamburg, Urteil vom 5. Juli 2021 mit dem Az. 319 O 27/21). Somit bekam der Spiele sein Geld zurück!

Obwohl den einzelnen Anbietern das Verbot von Online-Glücksspielen in Deutschland bekannt war, haben diese die Glücksspiele trotzdem angeboten. Für die Spieler bedeutet dies ein Glück im Unglück und die Chance, einige Tausend Euro wieder zurückzubekommen.

Warum können Verluste beim Online-Glücksspiel zurückgefordert werden?

Das Online-Glücksspiel war in Deutschland generell bis zum 01.07.2021 gemäß § 284 StGB, § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrages rechtlich verboten. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Online-Casinos den Dienst in Deutschland daher verbotenerweise dennoch betrieben. Hierdurch haben die Spieler einen Anspruch auf die Rückforderung der bezahlten Einsätze.

Die Rückzahlungsansprüche können gegen verschiedene Institutionen bestehen. Dies sind die Betreiber des Online-Casinos, die Zahlungsdienstleister oder die Banken.

Ansprüche auf Rückforderung können daher nicht nur gegen die Betreiber der Online-Casinos gestellt werden, sondern zugleich gegen die Zahlungsdienstleister und die Banken. Auch die Mitwirkung an Zahlungen im Sinne eines illegalen Glücksspiels war verboten.

Wenn auch ein Casinoanbieter mit Lizenzen aus Europa, wie beispielsweise auf Malta, geworben hat, war ein solches Glücksspiel in Deutschland nicht erlaubt. Illegal war ein Glücksspiel auch in dem Fall, wenn ein Betreiber des Casinos in einem Bundesland die Zulassung bekommen hatte, der Online-Spieler die Zahlung allerdings von einem anderen Bundesland aus getätigt hat. Nahezu alle Online-Casinos auf dem Markt in Deutschlandwaren bis zum 01.07.2021 gesetzwidrig.

Um den florierenden illegalen Markt von Online-Glücksspiel optimal kontrollieren zu können, haben sich die einzelnen Bundesländer im Januar 2020 auf die Punkte eines neuen Glücksspiel-Staatsvertrages geeinigt. So trat der neue Staatsvertrag tritt am 1. Juli 2021 in Kraft und gestattet zukünftig Onlineglücksspiele wie Online-Casino oder Online-Poker. Das Ziel dabei ist zuerst eine einheitliche Gesetzeslage n Deutschland sowie die Optimierung des Spieler- und des Jugendschutzes. Daher sieht der Vertrag vor allem ein Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro im Monat, die verbindliche Beteiligung am Spielersperrsystem, das Verbot des gleichlaufenden Spiels bei unterschiedlichen Anbietern sowie ein Verbot der Werbung für Anbieter im Zeitraum von 6 und 21 Uhr vor.

Bisher ist schon eine ganze Reihe von Urteilen zum Vorteil von den Spielern ergangen. Mit jenem Urteil vom 25.02.2021 hat das Landgericht in Gießen zum ersten Mal einen Betreiber eines Online Casinos zur Rückbezahlung verlorener Spielereinsätze verurteilt. Bei früheren Gerichtsurteilen gegen die Betreiber der Casinos handelte es sich um die sogenannten Versäumnisurteile. Alle bedeutenden Informationen sind auch für die Spieler von Bedeutung und können im Netz nachgelesen werden.

Die Online-Casinos müssen den Spielern Verluste erstatten – Geld zurück

Wer mit Glücksspielen im Netz hohe Verluste gemacht hat, kann sich das Geld unter bestimmten Umständen wieder zurückholen. Verschiedene Gerichte haben Online-Spielern das Recht auf eine Entschädigung zugesprochen. Die Chancen auf den Schadenersatz stehen gut – solange diese nicht in einem bestimmten Bundesland leben.

Egal, ob Blackjack, Poker oder Roulette: Glücksspiele im Netz sind in Deutschland zum großen Teil verboten – wenigstens dann, wenn um echtes Geld gespielt wird. Trotzdem bieten viele Anbieter diese Online-Casinos an.

Der Glücksspielstaatsvertrag soll im Juli eine neue gesetzliche Basis für die Online-Casinos schaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind diese jedoch ausschließlich in Schleswig-Holstein erlaubt. In allen weiteren Bundesländern sind diese verboten. Darum aber scheren sich allerdings die meisten Anbieter nicht. Diese machen die Casinos gänzlich in Deutschland verfügbar. Dabei ist es technisch betrachtet kein Problem, den Spielern, welche nicht aus Schleswig-Holstein stammen, einen Zugang zu verwehren.

Dies kann jedoch den Glücksspiel-Betreibern zum Verhängnis werden. Gleich mehrere deutsche Gerichte hatten entschieden, dass die Anbieter den Kunden das verlorene Geld zurückbezahlen müssen, wenn diese willkürlich in dem Online-Casino gespielt haben.

Beispiele – Online Casino Geld zurück

Meist gilt dabei eine Lizenz aus Malta. Der beklagte Anbieter casinoclub.com, welcher zur Bwin-Muttergesellschaft Entain zugehörig ist, hat keine Lizenz in Deutschland und darf die Glücksspiele aus diesem Grund hier nicht anbieten. Hierbei ist das das Schleswig-Holstein wieder die Ausnahme.

Fall Lapalingo Casino – Geld zurück

Analog hat vor einigen Wochen auch das Landgericht Meiningen (Az.: 2 O 616/20) gegen den Anbieter Rabbit Entertainment entschieden. Diesem Unternehmen muss einem Spieler aus Thüringen etwa 10.000 Euro Geld zurückbezahlen, welche dieser auf der Webseite Lapalingo verspielt hat. Gegen den Anbieter Mr. Green hat es ebenfalls ein solches Urteil gegeben.

Jedoch verfügen die meisten Akteure in dem Bereich über Lizenzen aus Malta, dem Zentrum für die Online-Glücksspiele. Dies aber reicht nach dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag nicht für ein Auftreten in ganz Deutschland aus.

Die Glücksspiele bei einem Rechtsschutz meistens ausgeschlossen. Wer Geld bei Online-Casinos verloren hat, sollte überprüfen lassen, ob dieser das Geld wieder zurückfordern kann. Zwar sollte in den meisten Fällen die Rechtsschutzversicherung nicht greifen, weil die Glücksspiele in den Bedingungen der Versicherung oftmals ausgeschlossen sind. Jedoch ist es möglich, ein anwaltliches Vorgehen auf Grundlage eines bloßen Erfolgshonorars abzuschließen, sodass die Spieler nicht wagen, den Verlusten noch weiteres Geld nachzuwerfen.

Rechtsprechung über online Casinos Geld zurückzahlen

Die Rechtsprechung des LG Hamburg und auch des LG Gießen dürfte deshalb der Auffassung der Experten nach den Glücksspielbetreibern jetzt zum Verhängnis werden. Außer den betrachteten Entscheidungen haben auch viele weitere Gerichte in Deutschland entschieden, dass die Betreiber eines Online-Casinos zur Rückzahlung aller verlorenen Geldeinsätze verpflichtet sind, wenn keine deutsche Erlaubnis für jenes Glücksspiel vorgelegen hat.

Vieler Spieler stellen sich die Frage, ab genau die Online-Glücksspiele unzulässig sind und wie diese das verlorenen Geld zurückverlangen können. Experten helfen dabei bei der Durchsetzung der Ansprüche. Da diesen in solchen Fällen mit einem Prozesskostenfinanzierer kooperieren, können diese die Unterstützung selbst ohne eigene Kosten beanspruchen. Dazu müssen verschiedene Voraussetzungen vorliegen.

Dabei ist anzumerken, dass viele Betreiber der Glücksspiel-Plattformen im Netz den Sitz nicht in Deutschland haben. Hierbei liegt Grund auf der Hand: Einerseits sind die deutschen Steuern im Gegensatz zu anderen Ländern besonders hoch und andererseits herrscht im Land ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes.

Diese beiden Aspekte können gemieden werden, wenn der Anbieter nicht in Deutschland ansässig ist. Aus jenem Grund verlegen die meisten Betreiber der Online-Casinos den Sitz in das casinogeprägte Land Malta. Das im Verfahren vor dem Landgericht Gießen beklagte Unternehmen casinoclub.com, welches zur Bwin-Gesellschaft Entain gehört, hat den Sitz auf Malta.

Was allerdings die meisten Betreiber der Glücksspiele im Netz nicht beachten ist, dass die maltesische Lizenz nicht allein dafür ausreicht, um auf dem deutschen Markt legitim die Glücksspiele anzubieten.

Die generellen Rechte der Spieler, das Geld zurück zu fordern

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Einer der wichtigen Gründe für die Rückzahlung des Geldes ist, dass – mit einigen Ausnahmen – das Online-Glücksspiel in Deutschland bis zum 30.6.2021 illegal war. Aufgrund des Paragraphen 4 Abs. 4 des vorherigen Glücksspielstaatsvertrages waren die Casinos im Netz in Deutschland rechtlich verboten.

Jenes bisherige Verbot betrifft jedoch nicht nur das Zivil-, sondern zugleich das Strafrecht. Vor allem nach § 284 Strafgesetzbuch ist das öffentliche Glücksspiel untersagt. Eine Ausnahme ist, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt. Dies ist im Fall eines Online-Casinos in Deutschland jedoch nicht der Fall gewesen.

Daher gibt es in Bezug auf illegale Online-Casinos in Deutschland zwei generelle Aspekte. Dies sind der straf- und der zivilrechtlichen Gesichtspunkte.

Strafbar machen sich – wenigstens bislang – die Betreiber eines Online-Casinos. Diese haben jedoch kaum in der Praxis etwas zu befürchten, da sich deren Sitz oftmals im Ausland, meist sogar im außereuropäischen Ausland, befindet. Zugleich behandelt der zivilrechtliche Aspekt die Frage, ob der Spieler von einem Online-Casino das verlorene Geld zurückverlangen kann.

In der Vergangenheit waren die Online-Casinos freilich ungesetzlich, wurden aber trotzdem häufiger von den zuständigen Ämtern geduldet. Aufgrund jener Tatsache haben sehr viele Spieler allein in Deutschland insgesamt mehrere Milliarden Euro an Einsatz verloren. Wenn dieses Geld zurückgefordert wird, kommt ein größeres Problem auf die vielen Betreiber zu.

Die Ansprüche auf Rückzahlung können nicht nur gegen den Anbieter des Casinos bestehen, sondern zugleich gegenüber den Banken sowie den Zahlungsdienstleistern, zum Beispiel Pay-Pal. Generell lassen sich zum Hintergrund der denkbaren Rückzahlung verlorener Einsätze in Online-Casinos verschiedene Aspekte festhalten. Das Angebot an Online-Casinos in Deutschland war nicht nur gesetzwidrig, sondern die Anbieter machen bzw. machten sich daher sogar strafbar.

Manche Online-Casinos sind jetzt auf Grundlage des neuen Glücksspielstaatsvertrages seit dem 1.7.2021 legal, was jedoch nicht für alle Angebote gültig ist.

Die Spieler im Online-Casino-Spieler haben nun sogar für die vergangenen zehn Jahre die Möglichkeit, verlorenen Einsätze beim Betreiber eines Casinos oder bei Zahlungsdienstleistern oder Banken zurückzufordern.

Damit eine optimierte Kontrolle des Online-Glücksspiels entstehen kann, einigten sich die Länder in Deutschland Anfang 2020 auf den neuen Glücksspielstaatsvertrag. Dieser ist am 1. Juli 2021 in Kraft getreten. Auf der Basis des neuen Staatsvertrages sind jetzt einige Online-Glücksspiele und auch Online-Casinos rechtskräftig.

Im Vordergrund jenes neuen Glücksspielstaatsvertrages steht vor allem der verbesserte Schutz von Online-Spielern und eine bessere Aufklärung über die Gefahren der Sucht des Online-Glücksspiels. Zudem gibt es weitere Vorgaben, die die Betreiber erfüllen müssen. Dazu gehört das Einzahlungslimit von höchstens 1.000 Euro im Monat, das Verbot des Spiels bei verschiedenen Anbietern sowie die Teilnahme an einem Spielersperrsystem.

Fazit

Man sollte keine tausende Euros in online Casinos verspielen, in der Hoffnung das man das Geld zurück bekommt, denn dies gelingt nur in den wenigsten Fällen. Wer allerdings den Mut, die Zeit und das nötige Kleingeld hat, kann es auf jeden Fall versuchen sein verlorenes Geld zurückzuholen.

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One Reply to “Geld zurück aus online Casinos! So funktioniert es”

  • Spielregeln.de says:

    Visitor Rating: 5 Stars

  • Christian says:

    Gut zu wissen: Erfolgshonorare beim Anwalt sind in Deutschland eine absolute Ausnahme (und die Gerichtskosten + Anwaltskosten der Gegenseite bei Niederlage muss man normalerweise auch selbst tragen). Und die Rechtsschutzversicherung hilft auch nicht.
    Aber: Wie zuvor in Österreich gibt es inzwischen auch in Deutschland Prozessfinanzierer, die sich für das Thema interessieren. Wenn der Fall für die attraktiv erscheint, übernehmen sie alle Gerichtskosten und die Risiken. Dafür bekommen sie dann bei Erfolg einen Anteil. Und: Wer sich bereits „arm gespielt“ hat, kann Prozesskostenhilfe vom Staat bekommen.

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