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Ludo Anleitung und Regeln

Eines der ältesten Spiele der Welt ist Pachisi und stammt aus Indien. Dort wird es schon seit Jahrtausenden gespielt. Nach Europa und in die USA wurde es im 19. Jahrhundert gebracht und entwickelte sich in viele Varianten. In Deutschland kam die Variante „Mensch ärgere Dich nicht“ auf, in England sagt man „Ludo“ dazu und in der Schweiz spielt man es als „Eile mit Weile“. Traditionell wird das Spiel Ludo (Pachisi) mit vier Spielern gespielt. Es wird ein Team gebildet mit zwei Spielern, die versuchen möglichst schnell ihre Spielfiguren in das Ziel zu bringen.

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Material

  • 1 Spielbrett
  • 2 Würfel (je nach Spielart)
  • Je 4 Spielfiguren pro Spieler

Mitspieler

  • 2 bis 4 Spieler

Spielregeln von Ludo (Pachisi)

Spielvorbereitung

Die Form eines Kreuzes hat das Spielfeld. Char koni ist das große Feld in der Mitte und sowohl Start- als auch Zielfeld. Die Felder, die mit einem Kreuz gekennzeichnet sind, schützen einen Spieler. Sitzt man darauf, kann man nicht geschlagen werden.
Zu Beginn erhält jeder Spieler vier Spielfiguren der gleichen Farbe. Die Spieler, die gegenüber sitzen, bilden ein Team. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln.

Spielziel

Mit allen Spielfiguren das gesamte Spielfeld zu umrunden ist das Ziel. Für alle Spielfiguren ist die Mitte des Spielfeldes Anfangs- sowie Endpunkt. Welches Team es zuerst schafft alle Spielfiguren wieder in die Mitte zu bringen nach Umrunden der Laufbahn hat gewonnen.

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Spielablauf

Wer die höchste Augenzahl würfelt beginnt das Spiel und setzt eine seiner Figuren in das Zentrum des Spielfeldes. Dann würfelt er erneut und zieht die gewürfelte Augenzahl entlang des Armes, der in seine Richtung zeigt. Erreichen die Figuren den äußeren Kreis dann ziehen sie gegen den Uhrzeigersinn weiter. Ist die gleiche Figur wieder am Anfangsarm angekommen zieht sie den selben Weg wieder zurück in die Mitte. Wichtig ist, dass das Mittelfeld mit der genauen Augenzahl erreicht wird. Außerhalb des Spielfeldes werden alle Spielfiguren gesammelt, die das Ziel erreicht haben.

Würfeln

Früher hat man Kaurischnecken zum Würfeln benutzt. Dann wurden die Öffnungen gezählt, die nach oben zeigten. Mittlerweile spielt man das Spiel mit Würfel. Hat ein Spieler eine sechs gewürfelt, dann darf er entweder eine weitere Figur ins Mittelfeld setzen oder mit einer anderen seiner Figuren im Spielfeld die sechs Felder weiter ziehen. Anschließend ist er nochmal an der Reihe. Würfelt man allerdings drei sechsen hintereinander dann muss man eine Runde aussetzen. Hat ein Spieler keine Figur mehr im Spiel dann darf er dreimal würfeln um eine sechs zu bekommen um dann wieder eine neue Spielfigur zu setzen.

Schlagen

Ist ein Feld schon besetzt und man hat die genaue Augenzahl dafür, dann darf man den Gegner vom Feld schlagen. Dieser muss dann erneut versuchen mit einer sechs seine Figur ins Spiel zu bringen. Handelt es sich um einen Teampartner der das Feld besetzt, dann schlägt man ihn nicht sondern setzt sich dazu.

Schutzfelder

Schutzfelder sind die Felder, die mit einem Kreuz markiert sind. Hier darf niemand geschlagen werden und auch selbst nicht schlagen. Ein Schutzfeld kann immer nur von einer Person belegt werden. Ist das Schutzfeld schon belegt dann stellt man seine Figur hinter dem Schutzfeld auf das freie Feld.

Barriere/Blockaden

Zusätzliche Spannung bringt die Regelerweiterung Barrieren zu bilden. Traditionell kam das in Indien nicht vor, aber in vielen westlichen Pachisi-Abkömmlingen.

Stehen auf demselben Feld zwei gleichfarbige Steine, dann bilden sie zusammen eine Blockade. Die Blockade ist wieder aufgehoben, sobald einer der Spieler weiter zieht. An den Blockaden ist es unmöglich vorbei zu ziehen und sie dürfen auch gemeinsam mit dem Teampartner gebildet werden.

Zugzwang

Einen Zugzwang gibt es im traditionellen Spiel nicht. Man darf auch aussetzen wenn man denkt später schlechter da zu stehen. Bei anderen Varianten herrscht Zugzwang. Die Regeln sollten vor dem Spiel klar kommuniziert werden.

Spielende

Wenn alle acht Figuren des Teams das Mittelfeld erreicht haben, dann hat das Team gewonnen. Mit der genauen Augenzahl muss das Feld erreicht werden. Hat ein Teampartner schon alle seine Spielfiguren ins Ziel gebracht, darf er trotzdem für seinen Partner mit würfeln wenn er an der Reihe ist.

Spiel-Varianten für Ludo (Pachisi)

Spielt man Ludo nur zu zweit dann übernimmt jeder automatisch die Figuren die ihm gegenüberliegen mit. Das heißt jeder schickt acht Figuren auf die Reise und bringt diese auch ins Ziel.

Ludo/Pachisi heute

  • Bei den Varianten von heute beginnt man meist nicht in der Mitte sondern jeder Spieler hat seine Ecke mit eigenem Startfeld
  • Hier wird auch nicht im Team gespielt sondern jeder kämpft für sich
  • Es wird mit Würfeln statt Muscheln gespielt und es herrscht Zugzwang. Also jeder muss setzen, auch wenn danach seine Position schlechter ist. Außer man kann mit gar keiner Figur weiter ziehen, dann muss man eine Runde aussetzen
  • Ein Schlagzwang ist hier auch gegeben und kommt man dieser nicht nach fängt man von vorn in seinem Häuschen an
  • Hat ein Spieler auf der Laufbahn keine Figur mehr dann darf er dreimal würfeln für eine sechs um mit der nächsten Figur rauszukommen
  • Ist die Laufbahn von der Spielfigur einmal umrundet , dann bringt jeder seine Spielfigur auf sein Zielfeld mit der genauen Augenzahl
  • In den Zielfeldern darf man seine eigenen Figuren nicht überspringen
  • Sieger ist wer als erster alle seine Spieler ins Ziel gebracht hat

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