A Battle Through History

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Das Brettspiel A Battle Through History von dem Pegasus Verlag versetzt euch in eine wundervolle Zeitreise. Als sogenannte Sabotons, also zeitreisende Geschichtenerzähler, reist man durch historische Epochen und es passieren dort epische Kämpfe. Man stellt sich nicht nur der Geschichte sondern auch anderen Zeitreisenden. Während der Reise kann man Truppen und Waffen erobern um dann kämpfen zu können. Die fünf Musiker der Heavy Metal Band Sabaton, sind detailliert als Miniaturen zu spielen und jeder kann sich seine Lieblingsfigur aussuchen.

Sein Wissen kann man während der Reise als Sabaton erweitern, indem man wertvolle Relikte sammelt. Die eigenen Heldentaten kann man dann besingen, wenn man die meisten Relikte auf seiner Reise gesammelt hat. Das Spiel ist ein Deckbuilder mit vielen neuen und guten Kniffen und gar nicht vergleichbar mit den üblichen bekannten Deckbuildern. Es werden 6 bis 8 Runden gespielt, bei denen man einige positive Überraschungen erlebt.

Es kommen historische Einheiten, Kampfaktionen an der Front und Historische Kriege darin vor. Wer also Lust auf spielen, Strategie und Geschichte hat, ist hier genau richtig. Denn seit abertausenden Jahren kämpften die Menschen und zogen schon in zahlreiche Schlachten. Es sind viele Soldaten gefallen und manche wurden zu Helden und bleiben daher in Erinnerung.

Diese Geschichte hier soll helfen einen daran zu erinnern. Ihr in der Rolle als zeitreisende Geschichtenerzähler reist durch historische Epochen und erlebt epische Kämpfe. Man kann sich entweder der Geschichte stellen oder andere Spieler herausfordern durch Panzer, Flugzeuge, Wikinger, Bogenschützen und vielem mehr. Das eigene Wissen wird durch das Sammeln von Relikten erweitert und man erhält die Punkte, die zum Sieg notwendig sind. Die Zeitalter antike Kriegsführung, moderne Kriegsführung, mittelalterliche Kriegsführung und Schießpulver-Kriegsführung sind hier aufgeführt.

A Battle Through History Anleitung und Regeln

Spielezubehör

  • Je 20 Tapferkeitsmedaillen, Verbindung- und Kriegsmarker
  • 108 Einheitenkarten
  • 32 Reliktkarten
  • Je 8 Schadensmarker und Waffenehremarker
  • 4 Quadranten für das Spielbrett
  • Je 5 Sabaton Miniaturen und Angreifertableaus
  • 2 Spezialwürfel
  • 12 Zeitreiseplättchen
  • Je 1 Rundenleiste, Hauptquartiermarker, Verteidigungstableau und eine Anleiten
  • 1 Scheibe mit dem Getriebe der Geschichte

Spielvorbereitung für A Battle Through History

Das Spiel baut man in mehreren Ebenen auf. Man beginnt mit dem Spielplan und dem Spielmaterial und danach kommt das Spielbrett an die Reihe. Jeder baut vor sich sein eigenes Angreife Ttableau auf. So hat jeder seinen Spielbereich. Damit dies hier nicht den Rahmen sprengt, nimmt man am besten die Anleitung zur Hilfe.

Das Getriebe der Geschichte, also die Scheibe setzt man zusammen und baut dann das Spielbrett auf, wie es auch abgebildet ist. Die Zeitreiseplättchen und Kriegsmarker werden gemischt und als Nachziehstapel neben das Spielbrett gelegt. Für alle Spieler gut erreichbar legt man die Verbindungs-, Waffen- und Schadensmarker sowie auch die Spezialwürfel neben das Spielbrett. Am Spielplan selbst legt man die Rundenleisten an. Zur Seite legt man das Verteidigungstableau.

A Battle Through History Zubehör
A Battle Through History Zubehör

Spielablauf

Fragt in der Runde, wer als letztes von euch eine Heldentat vollbracht hat. Dieser Held darf das Spiel beginnen. Wer den Hauptquartiermarker besitzt setzt diesen bei jeder Runde auf der Rundenleiste vorwärts. Über 6 Runden wird das Spiel gespielt.

Die 3 Phasen

Zeitreise

Aktiviert das Getriebe der Zeit und bereitet die Kämpfe vor und wagt dann den Zeitsprung. Sucht euch selbst eine Epoche aus und gebt den anderen eins auf die Mütze. Ist die Planung durch, dann beendet man die erste Spielphase und startet in eine andere Epoche.

Kampf

Hier erobert man Einheiten oder startet einen Kampf. Wenn man seine Armee vergrößern möchte und Relikte sammeln will, dann wählt man die Eroberung der Einheiten. Möchte man doch kämpfen, dann erhält man Tapferkeitsmedaillen und kann Relikte erobern.

Erholung

Natürlich muss man sich nach einem anstrengenden Kampf erst mal wieder erholen. Die Erholungsphase sieht so aus, dass man seine Karten sortiert und sich damit auf null setzt. Jetzt kann es in die nächste Runde gehen.

Das Spielende von A Battle Through History

Das Spiel ist nach der letzten Runde zu Ende und man zählt die Siegpunkte aus. Siegpunkte erhält man für ergatterte Eliteeinheiten, Helden, Relikte, Waffenehrenmarker und Tapferkeitsmedaillen, die man während dem Spiel gesammelt hat. Man erhält unterschiedlich viele Punkte für jede Eroberung. Deshalb ist es wichtig, vor dem Spiel eine Strategie zu haben. Das Spiel endet entweder nach der 6. oder 8. Spielrunde.

Die Angreifertableaus dreht man auf die andere Seite und stellt seine Sabaton-Miniatur auf die Siegpunktleiste auf Feld 0. Die gewonnen Siegpunkte werden dann damit markiert. Wer die meisten Punkte hat ist der Sieger. Sollte es einen Gleichstand geben, dann gewinnt der Spieler, der mehr Reliktkarten hat. Herrscht dann immer noch Gleichstand, dann wird geschaut, wer mehr Helden besitzt.

Die Würfel von A Battle Through History

Bei dem Brettspiel gibt es zwei Würfel, die man den riskanten und den starken Würfel nennt. Wenn man am Kämpfen ist, dann würfelt man die Würfel nur einmal. Das Ergebnis der Würfel kann mehrere Kampflinien betreffen.

Der starke Würfel

Dieser Würfel gibt immer zu den Werten der Einheitenkarten Bonuspunkte dazu.

Der riskante Würfel

Hat man einen riskanten Würfel, dann kann man Mali oder Boni hinzufügen.

Die Einheitenkarten

Die Einheitenkarten, Grundeinheiten, Helden und Eliteeinheiten sind von den Informationen gleich, aber haben unterschiedliche Stärken.

Die Verbindungen

Der abgebildete Schild auf der Karte steht für eine Verbindung. Das heißt, dass andere Einheiten der gleichen Epoche eine Verbindung miteinander haben. Ist zum Beispiel eine Einheit der Epoche II mit einer Einheit der Epoche III verbunden, dann kann der Spieler beide Einheiten angreifen.

Die Kriegsmarker

Die Kampfwerte werden hier gesteigert oder verringert. Ist der Stapel leer, dann mischt man die abgeworfenen Marker und macht daraus einen neuen verdeckten Stapel. Wurde ein Marker einer Einheit zugeordnet, dann verschwindet diese, wenn es zum Sieg kam. Während des Kampfes kann dieser Marker nicht verschoben werden.

Die Heldenkarten

Je Epoche gibt es zwei Heldenkarten, sind aber schwierig zu erobern, da sie sehr stark sind. Nur eine ausgeklügelte Spielstrategie macht es möglich, die Helden zu besiegen. Das Symbol Verstärkung steht jedem Helden zu. Durch die 2 Verbindungen die jeder besitzt, werden sie noch stärker. Sie besitzen Spezialfähigkeiten.

Die Reliktkarten

Diese Karten liegen bei jedem offen und gut sichtbar aus. Sie sind sehr wichtig um das Spiel gewinnen zu können. Denn je mehr Karten man davon besitzt, desto mehr Spielpunkte erhält man später. Gerade wenn die Relikte aus einer Epoche stammen, dann gibt es noch mehr Punkte. Um andere Spieler anzugreifen sind Reliktkarten immer ein guter Grund. So kann man die Reliktkarten des Gegners bekommen und schwächt ihn damit. Ist dieser Stapel leer, dann wird der Abwurfstapel gemischt und ein neuer Stapel daraus gebildet.

Die Spezialfähigkeiten

Wurde eine Fähigkeit einer Einheit nicht besiegt, dann kann man diese für weitere Kampflinien benutzen.

Der Heldentod

Wird eine Einheit durch den Heldentod besiegt, dann wird dem Gegner so viel Schaden zugefügt, wie die Anzahl der Fähigkeiten der Heldentod beträgt. Immer von der Frontlinie ausgehend wird der Schaden zugefügt.

Die Zielgenauigkeit

Sollte in der Kampflinie, die Schaden verursacht hat, ein Symbol oder mehrere mit der Zielgenauigkeit vorhanden sein, kann jedes dieser Symbole ein Schaden durch den Heldentod verhindern. Wenn zum Beispiel eine Seite fünf Schaden zufügt und dazu noch zwei Symbole Zielgenauigkeit hat, dann verhindert sie die beiden ersten Schaden, die man selbst durch den Heldentod der Gegnerischen Seite erleiden würde. Hätte der Gegner vielleicht drei Symbole Heldentod, dann würde man nur einen Schaden dadurch erhalten.

Die Umlenkung

Hat man die Fähigkeit zu einer Umlenkung, dann kann man den ersten Schaden lenken, der von der Gegenseite verursacht wurde. Also ganz klar gesagt, wenn zum Beispiel die eine Seite drei Schaden verursacht hat und die andere Seite zwei Fähigkeitssymbole mit Umlenkung hat, dann weist man die ersten zwei Schaden den Einheiten mit dieser Fähigkeit zu und der dritte auf reguläre Weise der Einheit, die zur Frontlinie am nächsten ist.

Die Wurfwiederholung

Geht es um eine Wurfwiederholung, dann erlaubt man der Seite, die Würfel so oft zu werfen, wie auch die Anzahl dieses Fähigkeitssymbols der gesamten Kampfaufstellung. Besitzen beide Spieler im Kampf diese Fähigkeiten, dann darf der Verteidiger zuerst würfeln.

A Battle Through History Bild
A Battle Through History Bild

Fazit von A Battle Through History

Die Figuren sind gerade für Fans der Heavy Metal Band sehr liebevoll und detailliert gestaltet. Das Spiel ist gerade für echte Sabaton-Fans geradezu ein Muss. Schön ist auch, dass die Runden nicht ganz so lange sind und das Thema interessant gestaltet. Nicht nur die Fans haben dabei einen hohen Spaßfaktor. Wenn man Lust auf Strategiespiele hat und gerne plant, dann ist man hier genau richtig.

Das Deckbuilding Spiel ist innovativ, enorm taktisch und hochthematisch. Hochwertig ist das Spielmaterial gestaltet. Am besten spielt man es mit zwei bis drei Spielern. Bei vier bis fünf Spielern beginnt das Spiel etwas zähl zu werden, da doch wenig Interaktion stattfindet. So steigert sich die Spielzeit und nimmt rapide zu. Jeder Kampf ist immer wieder anders aber immer wieder eine große Herausforderung.

Auf der Spielmesse 2021 hat man das Brettspiel angekündigt und auch die Band SABATON gehört dazu und hat bei dem Spiel ihre Finger im Spiel. Auch sie sind begeisterte Brettspieler und haben sich dazu bekannt. Das Spiel ist eine Mischung aus Kampfmanagement und Deckbau, gedacht für zwei bis fünf Spieler.

Jeder einzelne Mitspieler ist ein Sabaton, der seine Handkarten mit neuen Helden und Einheiten verstärkt um dadurch mehr Siegpunkte zu erhalten. In den vier Epochen finden sich die neuen Kämpfer wieder und können rekrutiert werden in den eigenen Reihen wenn sie vorher im Kampf besiegt wurden. Die Spiellänge geht über sechs bis acht Runden um am Ende die meisten Siegpunkte zu erhalten. Jeder Zug besteht aus drei Phasen.

Leider ist das Spiel sehr zeitintensiv auch wenn es optisch viel hermacht. Zu Beginn des Spieles schiebt man in jeder Runde Plättchen in das Zeitrad um den eigenen Sabaton in die Wunschepoche zu schicken. Doch da man nur drei Nachziehmöglichkeiten hat, ist es sehr unwahrscheinlich, dass man genau die Epoche zieht, die man sich wünscht.

Ist man dann in der Kampfphase, dann ist meist die ganze vorherige Planung zunichte. Denn durch die Bonis hat man die Möglichkeit, fast alle Karten des eigenen Decks auf die Hand zu nehmen und wie gewünscht einzusetzen. Auch die Würfel die zum Kampf dienen schmeißen jeden Plan durcheinander den man sich vorher überlegt hat. Nur durch reines Würfelglück kommt man voran.

Bei jedem Glücksspiel muss man pures Glück haben aber hat man hier Pech, dann verliert man die Runde und hat eine eintönige Startkartenhand. Für die nächsten Kämpfe bekommt man dann auch keine Punkte, kein Sieg und auch keine neuen Karten. Sogar die einfachsten Gegner können durch das Glück der Würfel unbesiegbar werden.

So kann man sogar schon in der ersten Runde das Spiel entscheiden. So ist das Spiel recht risikoarm und kann ganz schön langweilig werden. Was auch schade ist, dass während einer Planungsphase eines einzelnen Spielers alle anderen einfach nichts zu tun haben. Das kann bei fünf Spielern ganz schön langwierig werden.

Um den Spielfluss zu erhalten muss man schon ein wenig Bauchgefühl besitzen. Auch wenn man hinterher oft feststellt, dass man sich total verkalkuliert hat und ein zuvor gefühlt sicherer Kampf anders ausgeht wie geplant. Dadurch, dass man zu Beginn eine große Anzahl an Karten und unendlichen Kombinationsmöglichkeiten hat, wird man in der ersten Partie förmlich erschlagen.

Ist man dagegen soweit und hat die Kampfsystematik und Spielmechanik durchschaut, dann läuft es besser. Erst kurz am Ende des Spiels wird das volle Potenzial ausgeschöpft. Dann fühlt man sich stark genug die Mitstreiter anzugreifen. Leider ist es oft dann schon die Finale Phase und somit schneller vorbei wie gedacht.

Immerhin gibt es bei A Battle Through History eine tolle Grafik, die gut gelungen ist und schöne Miniaturen der SABATON-Musiker darstellt. Gerade bei Fans kommt die Grafik und der Wiedererkennungswert der Lieder in den Karten sehr gut an. Klar ist aber, dass es für die meisten Spieler nicht einfach ist, die Anleitung zu studieren und dies auch umzusetzen.

Natürlich gibt es auch gelungene Alternativen, doch die beste Möglichkeit herauszufinden, ob das Spiel einem liegt, ist es, das Spiel selbst zu spielen und zu bewerten. Wer auf das Thema mit Kriegsschauplatz steht hat für sich ein gutes Spiel in der Hand. Doch das historische Kriegsetting kommt doch zur heutigen Zeit nicht mehr ganz so gut an, wo doch der Krieg auf der ganzen Welt und auch in der Ukraine sehr dominant ist.

Schöner wäre es gewesen, wenn man fiktive Szenarien mit Orks, Zwergen, Star Wars, Masters of the Universe oder anderen Figuren hätte. Sollte aber jemand einen Bezug zu dem Thema haben, dann erhält er einen Deckbuilder mit vielen neuen Kniffen. Also noch einmal kurz zusammen gefasst, die Illustration ist hervorragend und das Spielmaterial klasse.

Wer eine taktische, variable und epochenübergreifende Schlacht erleben möchte, der ist hier genau richtig. Sind Gelegenheitsspieler am Start, dann sollte man zuvor überprüfen, ob man sich dieses Kennerspiel zutraut. Übrigens kann man sich ein Teaservideo und einen Musikvideotrailer welches in die Spielmechanismen einführt auf YouTube anschauen.

Erklärvideo

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