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Was sind eigentlich Regeln, welche Bedeutung hat der Begriff Regel beim Spiel und weshalb gibt es überhaupt Spielregeln? Wir haben uns mal schlau gemacht und lassen euch wissen, weshalb es feste Regelungen gibt und weshalb man sie einhalten sollte.

Regeln – Richtlinien für ein faires Miteinander

So wie es im sozialen Miteinander Benimmregeln und moralische Regelungen gibt, so gibt es auch im Sport und beim Spiel Regeln, welche die Fairness und Chancengleichheit gewährleisten. Bei sportlichen Aktivitäten ist der Spielablauf im sogenannten Reglement oder in der Wettkampfregel festgelegt. Ein Regelverstoß beim Sport wird üblicherweise mit einer Strafe (z.B. Zeitstrafe, Geldstrafe, Disqualifizierung) geahndet, welche je nach Sportart und Verstoß unterschiedlich ausfällt. Regeln sind, egal in welchem Bereich, verbindliche Verhaltensformen und Anleitungen, an die sich jeder halten sollte.

Die Spielanleitung – Regeln beim Spielen

SpielregelnSpielanleitungen geben den Spielablauf vor. Die Spielregeln bestimmen zunächst die minimale sowie die maximale Teilnehmerzahl und das Mindestalter bei einem Spiel. Außerdem wird darin der Spielablauf vorgegeben – eine Richtlinie die nicht zwingend bindend ist, jedoch allen die gleichen Chancen auf einen Sieg gibt. Durch die Spielanleitung wird geregelt, in welcher Reihenfolge bestimmte Aktionen der Spieler stattfinden, wie man Spielteile anordnet, welches Ziel beim Spielen angestrebt wird und wie man das Spiel beendet. Für viele Spiele existieren unterschiedliche Varianten von Regeln. Insbesondere für Mensch ärgere dich nicht gibt es eine Vielzahl. Man sollte sich unbedingt schon vor Spielbeginn mit allen Mitspielern darauf einigen, welche Regel man verwenden möchte.

Spielregeln für Kinder – Kleine Änderungen sind legitim

Manchmal wird, insbesondere beim Gesellschaftsspiel mit jüngeren Kindern, das Regelwerk etwas vereinfacht, um dem Nachwuchs den Spieleinstieg ein wenig zu erleichtern. Es ist vollkommen legitim, die Spielregeln etwas abzuändern, sofern sich alle an diese geänderten Richtlinien halten. Den vollen Umfang einer solchen Regel erfasst ein Kind ohnehin erst etwa im Alter von 7 bis 8 Jahren. Bei einer Änderung oder Vereinfachung der Regeln sollte man die Kleinen aber nicht zusätzlich mit Absicht gewinnen lassen. Durch Misserfolge lernen sie nämlich frühzeitig, auch mit Niederlagen umzugehen. Das ist eine wichtige Erfahrung, die dem Nachwuchs hilft, Enttäuschungen wegzustecken. Gerade im Spiel, bei dem es sich beim Verlieren nicht um einen schwerwiegenden Verlust handelt, lässt sich das recht gut üben. Mal gewinnt man, mal verliert man – Eltern sollten sich immer als Vorbild zeigen und stets gute Verlierer sein.

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