Der Dart ist der Pfeil, mit dem man bei diesem Sport auf die Scheibe wirft. Auch dafür gibt es spezielle Bestimmungen an die sich die Spieler zu halten haben.

Steeldarts haben eine Spitze aus Metall und können deshalb nicht bei Automaten benutzt werden. Ihre Länge ist auf 30,5 cm begrenzt und ihr Gewicht darf 50 g nicht überschreiten. Bei einem Spiel mit Steeldarts benötigt man einen Schreiber, der die erzielten Punkte festhält.

Softdarts hingegen haben eine Spitze aus Kunststoff, werden hauptsächlich bei Automaten und elektrischen [intlink id=“209″ type=“page“]Dartscheiben[/intlink] verwendet und dürfen eine Länge von 16,5 cm nicht überschreiten. Außerdem ist ihr Gewicht auf 18 g begrenzt.


Nun sollten wir uns mit den Teilen des Dartpfeiles beschäftigen.

1. Die Spitze des Dart nennt man Tip oder Point. Bei Softdarts ist es auch möglich Spitzen aus Metall zu erwerben, um auf Softscheiben mit den eigenen Pfeilen werfen zu können. Bei Steeldarts kann die Länge der Spitzen stark variieren, bei Softdarts gibt es nur genormte Tips in zwei Größen.

2. Der Barrel ist der Teil den man beim Wurf zwischen den Fingern hat. Je nach Machart unterscheidet man „Brass“, „Tungsten“ und „Nickel“. Wenn man einen Dart besitzt, der unter dem Titel Tungsten läuft, ist der Wolframanteil in Prozent angegeben. Barrels sind in den verschiedensten Bauarten zu erhalten und haben verschiedene Eigenschaften. Es gibt auch bewegliche Spitzen, die Abpraller verhindern sollen. Diese benötigen aber besondere Barrels, da sie ein tieferes Gewinde erfordern. Es gibt auch verschiedene Versionen des Dart, die M3 Barrels tragen. M3 Barrels haben das Gewinde außen, was ein höheres Gewicht ermöglicht, wobei der Barrel noch dünner gebaut werden kann, um die Aerodynamik zu verbessern. Speziell dafür werden auch eigene Shafts und Spitzen gefertigt.

3. Der O-Ring wird direkt zwischen Shaft und Barrel eingesetzt, damit sich der Shaft nicht vom restlichen [intlink id=“51″ type=“page“]Dart[/intlink] löst. Dies kann während des Spiels äußerst unangenehm sein. Wenn ihr Dart einen Nylon Shaft hat, ist ein O-Ring jedoch sinnlos, da diese sich kaum vom Rest des Dart lösen. Es gab auch verschiedene andere Varianten, dieses Problem zu lösen, doch der O-Ring setzte sich schlussendlich am Markt durch.

4. Der Shaft ist der Teil direkt hinter dem O-Ring. Es gibt dabei verschiedene Varianten. Die meisten Spieler verwenden jedoch einen Dart mit Nylon- oder Aluminiumshaft. Wichtig ist dabei die Länge des Shafts, die in verschiedenen genormten Größen (mini, x-short, short, medium, long) erhältlich sind. Desto länger der Shaft ist, desto eher hängt der Dart nach dem Wurf nach unten, was durchaus beabsichtigt sein kann.

5. Collars haben den Zweck, den hinteren Teil des Shafts zusammenzudrücken und dabei den Flight festzuhalten. Collars werden ausschließlich bei Nylonsshafts verwendet. Er verhindert nebenbei, dass der Dart beschädigt wird, wenn er durch den zweiten Wurf von hinten getroffen wird.

6. Dann gibt es da noch den Flight. Der Flight soll die Flugbahn des Dart stabilisieren. Produziert werden sie aus Polyester oder Nylon. Es ist ein altes Vorurteil von Spielern, dass ein Dart mit einem größeren Flight mehr Auftrieb hat. Dazu hat ein Pfeil einfach eine zu kurze Flugbahn. Umso fester und dicker ein Flight ist, umso stabiler wird die Flugbahn. Es wird dadurch verhindert, dass er trudelt und vor Beschädigung bietet die Dicke und Festigkeit auch mehr Schutz. Wenn ein Shaft Risse, Knicke oder andere Beschädigungen aufweist, ist es Zeit, ihn auszuwechseln.

7. Das letzte Teil ist der Protector, der jedoch nicht standardmäßig bei jedem Dart angeheftet ist. Neben dem Schutz des Pfeils soll der Protector noch dafür sorgen, dass der aufprallende Pfeil trotzdem auf der Scheibe landet.

(Bildquelle: by_Kurt_pixelio.de)

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