Auch dieses Jahr wurde wieder von einer Fachjury das „Spiel des Jahres“ gekürt. Der Preis ging an das Holzspiel „Qwirkle“, ein tolles Spiel für Jedermann.

Wer Gesellschaftsspiele mag und diese viel und gerne spielt, der wird dieses Spiel mögen. Warum? Man darf gespannt sein. „Qwirkle“ kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet so viel wie „Fremdartig, Komisch“. Das ist jedoch keinesfalls im negativen Sinne gemeint. Ganz im Gegenteil. Das Spiel lässt sich ganz schnell erklären und begeistert mit seiner simplen Spielstruktur, erklärt die Erfinderin.

Und wie läuft das Spiel ab? Es gibt Steine, die mit verschiedenen Farben und Symbolen gekennzeichnet sind. Mit diesen muss man vollständige Sechserreihen bilden, um gewinnen zu können. Hört sich simpel an, ja. Dennoch muss man viel Geschick und Köpfchen aufweisen, um möglichst schnell zu sein und eine Sechserreihe zu bilden. Und hier liegt auch schon das Geheimnis von guten Spielen: Einfach zu erklären, aber mit Geschick zu spielen. Auch andere Gewinnerspiele wiesen diese Eigenschaften auf. Die Siedler von Catan zum Beispiel, sie ließen sich relativ schnell erklären, aber nur mit Logik konnte man das Spiel erfolgreich meistern.

Um das Spielen auch für Profis und Logikfans interessant zu halten, wurde kürzlich sogar ein neuer Preis eingeführt. Das „Kennerspiel des Jahres“ zeichnet solche Spiele aus, die komplizierte Regeln, einen hohen Materialaufwand oder mehrere Spielvarianten zugleich aufweisen können und so gerade für Brettspiel Experten besonders ansprechend sind. Dieser Preis ging an das tolle Spiel „7 Wonders“, sowohl ein echt kniffliges Spiel als auch eines, das wirklich Spaß macht. Als eigener Bauherr müssen die Spieler in einer kurzen Zeitspanne sieben Weltwunder errichten. Dafür müssen sie zuvor Rohstoffe sammeln und Handel betreiben, um ihr Ziel erreichen zu können.


Mit Hilfe dieser Auszeichnungen wird Spielen für einige Familien wieder interessant. Gerade die ausgezeichneten Spiele werden gekauft und verleiten so dazu, mehr Zeit mit Brettspielen und Gesellschaftsspielen zu verbringen.

(Bildquelle: by_uschi dreiucker_pixelio.de)

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