E Darts

Unterschiede zwischen Steeldart und E-Dart

Steeldart vs. E-Dart

Gerade für Einsteiger ist der Unterschied zwischen Steeldart und E-Dart nicht immer offensichtlich. Dabei gibt es jede Menge Unterschiede in Bezug auf das Material, das Regelwerk und die weiteren Spielelemente. Auch bei den Dartboards gibt es große Unterschiede. Auf all diese Eigenschaften sollte man achten, bevor man sich für eine der beiden, oder beide, Varianten entschiedet. Oftmals hilft aber auch einfach das Ausprobieren, um festzustellen, was einem mehr zusagen.

Das Material

Zunächst sollte man festhalten, dass Steeldarts und E-Darts unterschiedliche Spitzen haben. Beim Steeldarts bohrt sich eine Metallspitze in das Sisalboard, während E-Darter in der Regel Plastik- oder Kunststoffspitzen benutzen. E-Dart-Boards bestehen ebenfalls aus Kunststoff und beinhalten Elektronik. Dadurch entfällt das Rechnen und Schreiben weitestgehend. Zwar muss der Spieler sich mit den Finishwegen auseinandersetzen, jedoch zeigt der Automat den verbleibenden Rest an. Dies sehen viele Spieler als enorme Hilfestellung. Bei vielen Automaten werden zudem mögliche Checkout-Wege vorgeschlagen und angezeigt. Aus diesem Grund haben Akteure, die vom E-Dart zum Steeldart wechseln, manchmal ein paar Probleme mit dem Kopfrechnen.

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E-Darts sind leichter wie Steeldarts

SteeldartDer deutsche Dartverband DDV legt das maximale Gewicht eines Softdarts auf 18 g fest. Dadurch soll die Langlebigkeit der E-Dart-Scheibe gewahrt werden. Schwere Darts können schneller Schäden verursachen. Beim Steeldarts können Spieler theoretisch ein Maximalgewicht von bis zu 50 g pro Steeldart benutzen. Ob dies förderlich ist, bleibt offen. Ryan Searle spielt mit 32 g die schwersten Darts auf dem PDC-Circuit. Als Mittelmaß nennen Experte oft ein Gewicht von 22 g – 24 g. Zwar gibt es auch hier Abweichungen (Bsp.: Stephen Bunting spielt mit Darts, die lediglich 12 g wiegen), jedoch sind diese die Ausnahme. Von daher sind E-Darts im Durchschnitt um einiges leichter als Steeldarts. Dies sollte man vor dem Einstieg beachten. Wenn man sowohl E-Darts, als auch Steeldarts spielen möchte, empfehlen sich Barrels mit einem 2BA-Gewinde. Hierbei kann man leicht die Spitzen wechseln und beide Dart-Varianten mit dem gleichen Set Darts spielen.

Popularität

Während die PDC Steeldarts in den vergangenen 20 Jahren insbesondere in Europa populär machte, spielen viele Dartspieler in den USA und Asien überwiegend E-Darts. Aushängeschilder der PDC sind heutzutage Stars wie Michael van Gerwen, Gary Anderson oder Rob Cross. In den vergangenen Jahrzehnten prägte diesen Sport wohl kein anderer so wie Dartlegend Phil Taylor. Seine 16 WM-Titel gelten als uneinholbar und seine Rivalität mit Raymond van Barneveld, Eric Bristol und Dennis Priestley fesselte Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt. Im E-Dart-Bereich zählen Spieler wie Paul Lim, Boris Krcmar und Leonard Gates zur absoluten Weltspitze. Immer wieder kann man E-Dart-Spieler auch bei PDC-Events sehen. Seit 2015 wurde der Abstand im E-Dart von 2,44 m auf 2,37 festgesetzt. Dadurch ist die Distanz beim Steeldarts und E-Darts gleich und die Umstellung leichter. Trotzdem gibt es Unterschiede bezüglich der Lautstärke und dem Steckverhalten der Darts im Board. Außerdem sind im E-Dart mehrere Spielmodi verbreitet (Cricket, Bullshooter usw.), während die meisten PDC-Turniere im Modus 501 Single In Double Out stattfinden.

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