Skispringen – Bewertung des Sprungs

Skispringen
Bildquelle: Daniel Stricker - Pixelio

Kriterien für die Bewertung des Sprungs

Neben der Weite des Sprungs wird die saubere technische Ausführung bewertet. Dabei sind die Kriterien Präzision, (zeitlicher Ablauf) Perfektion, (Bewegungsausführung) Stabilität (Flughaltung, Ausfahren) und allgemeine Sicherheit maßgebend.

Beim Flug soll der Springer durch einen effektiven Absprung die Flugbahn anheben, nach dem passieren der Absprungkante möglichst schnell die optimale Flugposition einnehmen und zum richtigen Zeitpunkt mit der Landevorbereitung beginnen.

Bei der Landung soll der Springer aus einer stabilen und optimalen Flughaltung heraus den Kopf und Oberkörper heben, die Arme seitlich nach vorn, bzw. oben führen und die Skier aus der V-Stellung in die Parallelstellung bringen. Kurz bevor der Boden berührt wird soll der Springer in eine Schrittstellung gehen und die Knigelenke leicht beugen. Nach dem Landen soll die Schrittstellung vergrößert und das hintere Bein weiter eingebeugt werden, um die Telemarkstellung zu erreichen. Des weiteren sollen die Arme zur Stabilisierung seitlich vom Körper gestreckt werden.

Beim Ausfahren soll der Springer noch kurz in der Telemarkstellung verbleiben, dabei den Oberkörper weiter aufrichten und anschließend über den Sturzpunkt hinausfahren.

Die Gesamtpunktzahl ergibt sich schließlich aus der Weite und der technischen Bewertung. Für beide Werte wird ein Optimum von 60 Punkten zu Grund gelegt, die gleichmäßig in die Endbewertung einfließen.

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