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Der Wurf selbst

Ein konstanter und stabiler Wurf besteht beim Darts aus mehreren Teilaspekten, die ineinander greifen. Hierfür bedarf es vor allem zwei Dinge: Eine gute Technik und jede Menge Training. Neben dem stabilen Stand spielt sich ein Großteil der Technik im Bereich des Oberkörpers ab. Im Mittelpunkt steht hierbei der Wurfarm, die Schultern und der Kopf. Oft dauert es, bis der Spieler Fehlerquellen bemerkt, da sich der Wurf für ihn natürlich anfühlt. Deshalb ist es ratsam, wenn sich Akteure Tipps von anderen Spielern holen. Selbstverständlich sollten diese über die nötige Expertise verfügen. Das Abtrainieren von Fehlern kann sehr mühsam sein und am Ende mehr Zeit als das Antrainieren von guten Eigenschaften einnehmen. Außerdem gibt es im Internet unzählige Videos und Tipps von professionellen Dartspielern. Hier können sich Anfänger und Fortgeschrittene wertvolle Ratschläge abholen.

Der Wurfarm beim Dart

In der Regel werfen Rechtshänder mit dem rechten Arm und Linkshänder mit dem linken Arm. Doch es gibt auch hier Ausnahmen (z.B Raymond van Barneveld oder Kevin Münch). Der Grip ist mit der eigenen Handschrift zu vergleichen. Jeder Spieler hält den Dart anders. Von daher sollte man nicht versuchen, den Grip anderer Spieler zu kopieren. Manche Akteure greifen den Dart vorne, andere mittig oder hinten. Spieler wie van Barneveld oder Kyle Anderson ziehen den Darts, während Daryl Gurney oder Phil Taylor den Pfeil in Richtung Ziel drücken oder schubsen. Der Wurfarm führt dabei folgende Schritte aus: die Rückbewegung, die Beschleunigung, das Loslassen und den Follow Through. Die Rückbewegung ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich lang. In vielen Fällen führt der Akteur den Dart zu seinem dominanten Auge.

Laut vielen Empfehlungen sollte der Flight während der gesamten Wurfbewegung im Sichtfeld bleiben. Bei der Abwurfbewegung verlassen die Finger den Barrel. Dabei zeigt die Hand nach vorne in Richtung Ziel. Mit dem Follow Through ist das Durchstrecken des Wurfarmes gemeint. Durch einen guten Follow Through wirft das Akteur den Dart immer gleich schnell ab. Von daher sollte man besonders auf dieses Hilfsmittel achten. In vielen Trainingsvideos weisen Experten darauf hin, dass sich beim Wurf nur der Arm bewegen soll und der Ellenbogen seine höher beibehalten muss. Dabei wird oft von einem 90 Grad-Winkel gesprochen. Weltmeister Michael van Gerwen beweist jedoch das Gegenteil. Sein Wurfstil ist nicht wirklich Lehrbuch-konform, jedoch überaus erfolgreich. Kaum ein Spieler beugt sich so weit nach vorne wie der Niederländer. Er beweist dabei immer wieder, dass sein System funktioniert und dass verschiedene Techniken zum Erfolg führen können.

Körper still halten beim werfen

Der Spieler sollte beim Wurf beim Dart möglichst viele Fehlerquellen ausschließen. Hierzu gehören vor allem unnötige Bewegungen und ein unruhiger Oberkörper. Zudem sollte der Kopf in Richtung Ziel zeigen und sich nicht bewegen. Als Paradebeispiel für einen ruhigen Oberkörper gilt der Wurfstil von Gary Anderson. Sein flüssiger und schneller Wurf eignet sich außerdem gut für das sogenannte „Grouping“. Wenn der erste Darts im richtigen Winkel in der Trible 20 steckt, kann er die beiden anderen Darts beinahe blind hinterherwerfen. Ihm gelingt es sozusagen, den ersten Darts zu speichern und den Wurf zu reproduzieren.

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