Vor dem Karten geben:

Anders als bei anderen Pokervarianten muss nicht jeder Mitspieler vor dem Erhalt der Karten als Spielbedingung einen Einsatz liefern. Dieser Einsatz für alle, der so genannte Anté, kann zwar vereinbart werden, aber für [intlink id=“13″ type=“page“]Texas Hold’em[/intlink] ist es üblicher nur mit Blinds (blinder Einsatz vor Kartenerhalt) zu spielen, die nur für 2 Spieler in der Runde gelten. Der kleine Blind (halber Mindesteinsatz) und der große Blind (Mindesteinsatz), gelten in dieser Reihenfolge für die 2 Spieler links neben dem Geber bzw. Dealer. Sollte der Dealer selbst nicht am Spiel teilnehmen, wie ein Croupier im Casino, dann wird der Dealer durch den oben erwähnten Dealerbutton repräsentiert. Dies dient einfach der gesicherten Ordnung im Spiel.

Einschub:

Die Position des ersten Dealers oder Dealerbuttons wird entweder durch die Position am Tisch bestimmt oder durch das Auflegen einer Karte für jeden Spieler. Der Spieler mit der höchsten Karte ist der Dealer oder bekommt den Button, da dieser Spieler als letzter in der Runde den Big Blind bezahlen muss. Sollten zwei Spieler den gleichen Kartenwert erhalten, entscheidet auch die Farbe. Die höchste Farbe ist Pik und dann nach der Reihenfolge: Herz Karo, Kreuz.
Die Rolle des Gebers oder der Button wandern nach jeder gespielten Hand einen Spieler weiter nach links.


Preflop:

Sind die Blinds gesetzt, werden an jeden Spieler 2 verdeckte Karten ausgegeben, die so genannten „hole cards“. Dabei wird immer im Uhrzeigersinn ausgegeben. Diese beiden [intlink id=“31″ type=“page“]Karten[/intlink] soll während der gespielten Hand nur der jeweilige Spieler kennen.

Nun kann schon die erste Setzrunde beginnen. Dabei ist es gerade in Europa sehr beliebt, dass schon an dieser Stelle aufgrund von Wahrscheinlichkeitsabschätzungen sehr viel Aktion auf dem Tisch passiert, ohne dass irgendwelche Gemeinschaftskarten aufgedeckt wurden, doch dazu mehr unter dem Punkt Taktik & Strategie.

Der Spieler links neben dem Big Blind (Uhrzeigersinn) beginnt mit dem Setzen. Da der Spieler im Vergleich zu den beiden Blinds im Rückstand ist, muss er zumindest „callen“, sprich den Mindesteinsatz oder Big Blind in den Pot werfen um weiterhin an der Hand teilzunehmen. Tut er dies nicht, muss er die Karten abgeben, dies wird als „fold“ bezeichnet. Als dritte Möglichkeit kann er „raisen“. Dies bedeutet den Mindesteinsatz plus einem extra Betrag, zum Beispiel einer Verdoppelung, in den Topf zu geben.

Einschub:

Ein „raise“ kann nur einmal pro Setzrunde ausgeführt werden. Sprich wenn jemand erhöht und alle callen diesen Betrag nur, kommt dieser Spieler nicht erneut für eine Erhöhung an die Reihe. Ein „reraise“ hingegen ist öfter möglich. Wenn Spieler A erhöht und Spieler B zum Beispiel die Erhöhung von A verdoppelt, darf Spieler A nicht nur callen, sondern darf noch weiter erhöhen. Solch einen Spielzug darf jeder Spieler bis zu drei Mal ausführen. Es ist aber immer auch die Tischreihenfolge zu beachten. Ist Spieler A der letzte Spieler in der Reihenfolge, sprich am Dealerbutton oder der letzte Spieler rechts davon und Spieler B erhöht, worauf Spieler A nur callt, dann ist die Setzrunde beendet.

So kann nun jeder Spieler am Tisch im Uhrzeigersinn handeln. Sollte es keinen Raise geben, ist der Spieler, der den Big Blind gesetzt hat, als letztes dran.

Sind noch mindestens 2 Spieler aktiv und haben den Big Blind gesetzt bzw. aufgefüllt, folgt der Flop.

(Bildquelle: by_Claudia-Hautumm_pixelio.de)

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