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Der Flight beim Dart

Die Dartflights sind das hinterste Element eines Dartpfeils. Durch seine Form stabilisiert er den Dart und sorgt dafür, dass dieser im Board landet. Je nach Form kann der Flight zudem die Wurfgeschwindigkeit und den Winkel im Dartboard beeinflussen. Dabei kommt es auf die individuellen Präferenzen der Akteure an. Während Spieler wie Gary Anderson und Michael Smith den Winkel vom Dart zum Board gerne so haben, dass sie den ersten Darts quasi nur noch anwerfen müssen, bevorzugen Spieler wie Phil Taylor und Justin Pipe Darts, die nach unten zeigen. Diese Position kann dazu genutzt werden, um die Darts zu stapeln (man spricht auch von „stacking“). Mit der Wahl des Flights können Spieler also auf mehrere Eigenschaften Einfluss nehmen. Dies unterschätzen vor allem Hobbyspieler. Wir werfen einen Blick auf die verschiedenen Flightformen.

Die verschiedenen Flightformen

Der Standard Flight ist das Modell, dass man am häufigsten sieht. Dieser wird auch im Profi-Bereich von den meisten Spielern verwendet. Der Flight sorgt mit seiner großen Fläche für ein stabiles Flugverhalten. Deshalb sollten Einsteiger zunächst mit dieser Form starten. Der sogenannte „Slim Flight“ ist dagegen deutlich dünner und bietet viel weniger Fläche als der Standard Flight. Deshalb fliegt der Darts nicht nur schneller, sondern steckt auch anders im Board. Slim Flights eignen sich optimal für Spieler, die die Pfeile gerne aufeinander stapeln. Sobald der erste Dart im unteren Bereich vom Triple-Segment landet, braucht der Akteur seine nächsten Darts „nur noch drauflegen“. Kein Spieler beherrschte das „Stacking“ so gut wie der Rekordweltmeister Phil Taylor. Die Mischung aus kurzen, dicken Barrels und dünnen Flights passte wie maßgeschneidert zu seinem einzigartigen Wurfstil und Averages von über 100 Punkten gehörten für den Briten zur Tagesordnung. So wurde Phil Taylors „Phase 5“-Barrel zum erfolgreichsten Set-Up der Dart-Geschichte.

Weitere Dartflights Formen

Neben dem Standard Flight und dem Slim Flight gibt es noch weitere Modelle, die für ein unterschiedliches Flugverhalten sorgen. Mensur Suljovic vertraut seit Jahren auf „Kite Flights“. Diese sind nicht ganz so groß und eckig wie Standard Flights, jedoch auch nicht so klein wie Slim Flights. „Pear Flights“ sind dagegen stark abgerundet und sorgen für ein enormes Tempo nach dem Release. Weitere Formen, welche von professionellen Spielern nur selten benutzt werden, sind folgende: Fantail Flight, Vortex Flight, Fin Flights, Combat Flights, Mini Flights, Target PT, Arrowhead Flights, DXM Flights, V Wings, Sigma Flights und Shield Flights.

Material der Dartflights

Der Flight wird am Schaft befestigt und besteht entweder aus Kunststoff oder aus Stoff. Stoffflights liegen zwar stabiler in der Luft, jedoch geben sie kaum nach, wenn ein nachfolgender Dart auf den Stoffflight aufprallt. Dadurch können Bouncer entstehen, die jeder Spieler tunlichst vermeiden möchte. Bei Kunststoff-Flights wird die Dicke normalerweise in Mikron angegeben. Diese Modelle gibt es von 100-180 Mikron zu kaufen. Zur Befestigung des Flights gibt es verschiedene Systeme. Hierbei können Spieler auf Lochsysteme, L-Style-Flights und mehrere andere Variante zurückgreifen. Aufgrund des hohen Verschleißes verwenden einige Spieler zudem Flightschoner, die auf den hinteren Teil des Flights gesteckt werden.

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