Beginn:

Beim Pool Billard darf jeder der beiden Spieler nur „seine“ Objektbälle anspielen. Die Zuordnung der Bälle erfolgt beim Billard natürlich nach festen Regeln.

Nach dem Ausspielen bzw. der Auslosung ist es an einem der Spieler, den ersten Stoß zu tätigen – den Anstoß. Über die richtige Technik und Taktik beim Anstoß scheiden sich jedoch weltweit die Geister, sodass nicht verbindlich gesagt werden kann, welche Art des Anstoßes die Beste ist.


Eine Partie Billard wird begonnen, indem der weiße Spielball von einem der beiden Spieler angespielt wird. Dazu muss er vom Kopfende (von einem beliebigen Punkt auf der so genannten Kopflinie – diese beschränkt ein Viertel des Spielfeldes auf der Kopfseite des Tisches) aus in Richtung der farbigen Kugeln gespielt werden. Das Ziel des Anspiels ist es dabei, das aus farbigen Kugeln bestehende Dreieck zu zerstreuen und mindestens eine der Kugeln zu versenken. Wenn der Spieler es schafft eine farbige Kugel zu versenken, darf er bei dieser Variante von Billard weiter spielen. Erst nachdem der Anstoß vollführt wurde, erfolgt beim Pool Billard die farbliche Zuordnung der Kugeln. Wenn der die Partie eröffnende Spieler eine Kugel versenkt, dann hat er zunächst die freie Auswahl bei den Farben (volle oder halbe Kugeln). Jene Farbe, für die er sich danach entscheidet und von der er die erste Kugel versenkt, ist fortan bis zum Ende der Partie seine Farbe, die nur er anspielen darf. Sein Gegenspieler muss daher zwangläufig auf die anderen Kugeln ausweichen. Meistens entscheidet sich der Spieler aber ohnehin für die zuerst versenkte Farbe, da er dadurch bereits eine Kugel im Vorteil gegenüber seinem Kontrahenten ist.

Gelingt es dem eröffnenden Spieler hingegen nicht sofort eine Kugel zu versenken, dann ist sein Gegner an der Reihe. Dazu müssen beim Eröffnungsstoß beim Billard mindestens vier der Objektbälle die Banden berühren. Der Kontrahent muss von der jeweils liegenden Position weiterspielen und darf keine der Kugeln auf dem Spielfeld umstellen. Tritt jedoch der Fall ein, dass beim Eröffnungsstoß keine Kugel versenkt wird und weniger als vier farbige Objektbälle die Banden berühren, steht es dem Kontrahenten des eröffnenden Spielers frei, wie er weiter verfährt. So hat er die Wahl dazwischen, ob er die Kugeln weiterspielt oder neu aufbaut und erneut einen Eröffnungsstoß ausführt.

Wenn beim Anstoß der weiße Spielball versenkt wird, dann muss der Gegenspieler sein Spiel aus dem Kopffeld beginnen. Dabei darf er beim Pool Billard nur Kugeln anspielen, die sich außerhalb des Kopffeldes befinden.

Der Spielerwechsel:

So lange wie ein Spieler regelgerecht Kugeln versenkt, kommt sein Gegenspieler nicht zum Zug. Zu einem Spielerwechsel kommt es somit nur dann, wenn:

* es dem aktiven Spieler nicht gelingt eine Kugel zu versenken,
* eine vorher bezeichnete (durch Ankündigung) Kugel nicht in der ebenfalls zuvor bezeichneten Tasche versenkt wird,
* oder gemäß den Regeln ein Foul begangen wird.

(Bildquelle: by_Martina Taylor_pixelio.de)

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