Werbung

Das Spielfeld beim Basketball

Laut dem offiziellen Regelwerk der FIBA (Federation Internationale de Basketball) muss ja ein Spielfeld im Basketball bestimmte Kriterien erfüllen. Dabei legt das Regelwert eine Länge von 28 Metern und eine Breite von 15 Metern fest. Die Deckenhöhe darf einen Mindestwert von 7 Metern nicht unterschreiten. In den meisten Ligen besteht der Untergrund des rechteckigen Spielfeldes aus einem Parkettboden. Wahlweise verwenden manche Verbände einen Linoleumboden als Spielfläche. Die Begrenzung des Spielfeldes wird durch Grundlinien und Seitenauslinien festgelegt. Wenn der Ball hinter diesen Linien den Boden berührt, gilt der Spielball als „Aus“ und die Spieluhr wird angehalten. Die Mannschaft, die den Basketball zuletzt berührt hat, verliert dabei den Ballbesitz. Die Linien auf einem Spielfeld müssen eine Breite von mindestens 5 cm einhalten, damit Spieler und Schiedsrichter diese klar und deutlich erkennen können.

Die Mittellinie im Spielfeld

Eine Mittellinie unterteilt das Spielfeld in zwei Hälften. Die Mittellinie ist auch als sogenannte „centre line“ bekannt. Nach dem Überqueren der Mittellinie darf das Team, das den Ballbesitz hat, den Ball nicht wieder über die Mittellinie zurückspielen, weil sie sonst ein Foul begeht. Fehler dieser Art werden als Rückspiel geahndet. In der Mitte des Spielfeldes befindet sich ein Mittelpunkt, welcher von einem Mittelkreis umzogen ist. Dabei hat der Mittelkreis einen Radius von 1,80 Meter und ist der Austragungsort für den Sprungball zu Beginn des Spieles.

Die Zone im Basketball Spielfeld

baskektball PlatzUnter den Basketballkörben befindet sich in beiden Spielfeldhälften die sogenannte „Zone“. Innerhalb der Zone dürfen sich Angreifer nicht länger als drei Sekunden am Stück aufhalten. Die Zone hat eine rechteckige Form, an welche sich ein Halbkreis anschließt. Der Übergang zwischen der Zone und dem Halbkreis ist durch die Freiwurflinie markiert. Die Entfernung von der Freiwurflinie zur Grundlinie beträgt 4,60 Meter. Den Basketballkorb und die Freiwurflinie trennt, laut Regelwerk der FIBA, eine Entfernung von 4,22 Meter. Diese Maße weichen leicht von den Normen der NBA (National Basketball Association) ab. Ein weiterer Teil der Zone ist der sogenannte „No-Charging“-Halbkreis unter dem Korb. In diesem Bereich greift ein anderes Regelwerk als auf dem Rest des Spielfeldes. Innerhalb des Halbkreises werden dem Angreifer mehr Freiheiten eingeräumt und die Defensivspieler können keine Fouls, durch leichte Schubser oder andere Kontakte, provozieren.

Die Dreierlinie im Spielfeld

Die Dreierlinie hat einen Entfernungsradius von 6,75 Metern zum Korb und ist eine der wichtigsten Kennzeichnungen auf dem Spielfeld. Erfolgreiche Würfe hinter der Dreipunktelinie werden mit drei Punkten bewertet. Dabei darf der Fuß des Werfers die Linie beim Abwurf weder berühren, noch überschreiten. Wenn der Spieler nach dem Loslassen des Basketballs die Dreierlinie überschreitet, ist der Drei-Punkte-Wurf regelkonform. Die Dreierlinie wurde von der FIBA das erste Mal im Jahr 1984 eingeführt, um das Spielgeschehen mehr in das Spielfeld zu verlagern. Mit der Entscheidung orientierte sich die FIBA an der NBA, in der die Regeländerung bereits im Jahr 1979 etabliert worden ist.

Werbung

Wie hat es Dir gefallen? 🙂

0/50 Bewertungen

Werbung

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein