Der Queue:

Für Laien handelt es sich gerade beim Queue lediglich um einen Stock. Doch dabei ist der richtige Queue gerade beim Pool Billard unerlässlich.

Beim Queue (ausgesprochen wie „Kö“, von Französisch: „la queue“, was zu Deutsch so viel bedeutet wie „Reihe“ oder „Schwanz“) handelt es sich um den Spielstock beim [intlink id=“143″ type=“page“]Pool Billard[/intlink], mit dessen Hilfe die Kugeln angespielt werden. Der klassische Queue besteht aus Holz, das in mehrere Abschnitte (insgesamt sieben) unterteilt ist. Diese Abschnitte werden durch Klebungen und Verschraubungen miteinander befestigt. Somit ist es für professionelle Spieler möglich, auch lange Queues bequem in einem vergleichsweise kleinen Koffer zu transportieren, da er sich größtenteils zerlegen lässt (in mindestens zwei getrennte Segmente). Moderne und auch hochwertige Queues bestehen inzwischen aber aus Kunststoffen, Aluminium, Glas- oder Kohlefasern. Queues gibt es in allen möglichen Längen, wodurch letztlich auch den unterschiedlichen Bedürfnissen des jeweiligen Spielers entsprochen wird. Die Mindestlänge muss dennoch 1,016 m betragen. Da das Gewicht des Queues eine entscheidende Rolle beim Stoßen spielt, darf es nicht mehr als 708,75 g betragen. Schwerere Queues hingegen würden das Spiel verfälschen. Die Spitzte des Queues, die so genannten Pomeranze, hat einen Durchmesser zwischen 11 und 13 mm und besteht aus Schweinsleder. Durch das Auftragen von Kreide gelingt es dem Spieler mehr Effet (Drall) auf die Kugeln zu übertragen. Ohne die Verwendung von Kreide kann es aber auch dazu kommen, dass der Queue beim Stoßen abrutscht. Je nach unterschiedlicher Härte der Pomeranze, gelingt dem Spieler ein festerer Stoß. Wegen der unterschiedlichen Länge der Queues sollte um den Spieltisch herum ein Freiraum von mindestens 1,5 m gegeben sein, um das Spiel nicht zu beeinträchtigen.

Die Hilfsqueues:

Manche Spielkonstellationen beim Pool Billard machen die Anwendung von zusätzlichen Queues unverzichtbar und dann sollten diese zur Hand sein.

Manchmal kann es aufgrund unterschiedlicher Ballkonstellationen und der Größe des Tisches beim Pool Billard dazu kommen, dass ein Spieler nicht dazu in der Lage ist, den Spielball anzuspielen. Um dennoch einen Stoß ausführen zu können, kann der Spieler auf die so genannten Hilfsqueues (im deutschen Sprachkreis auch „Oma“ genannt) zurückgreifen. Dabei handelt es sich beim Pool Billard um Queues mit verschiedenen Spitzen, welche es dem Spieler ermöglichen den eigentlichen Queue an jeder Position des Spielfeldes aufzulegen. Der gängige Hilfsqueue verfügt dabei über eine x-förmige Spitze. Während die zwei unteren Beine der Spitzte auf dem Tisch aufliegen, kommt zwischen den beiden oberen der Queue zu liegen. Dadurch gelingt es dem Spieler beim Pool Billard meist, auch auf große Distanzen, den [intlink id=“159″ type=“page“]Spielball[/intlink] zu erreichen. Wenn der Spielball durch andere Bälle verdeckt wird, kommt der so genannte „erhöhte“ Hilfsqueue zum Einsatz. Dieses verfügt über zwei längere Standbeine und ermöglicht somit auch das Spiel über Hindernisse hinweg. Beide Queues (Queue und Hilfsqueue) müssen während des Spiels jeweils einhändig vom Spieler gehalten werden. Das Ablegen des Hilfsqueues auf dem [intlink id=“148″ type=“page“]Tisch[/intlink], ohne es während des Stoßes zu halten, ist regelwidrig. Auch bei anderen Arten von Billard kommen derartige oder zumindest ähnliche Hilfsqueues zum Einsatz.

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(Bildquelle: by_Nicole R._pixelio.de)

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