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Spielregeln für „Mörder“

Dieses Trinkspiel Mörder ist frei ab 18 Jahren und kann sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden. Sie benötigen dazu eine Mindestteilnehmerzahl von 7 Personen. Die Spieldauer beträgt ungefähr 15 bis 60 Minuten.

Ein spielerischer Bestandteil der Trinkkultur sind die Trinkspiele inzwischen geworden. Durch gewisse Spielregeln wird festgelegt, dass zu bestimmten Zeitpunkten oder Vorfällen vorgegebene Mengen an Alkohol zu trinken sind. Manchmal wird dadurch auch geklärt, wer die Getränke in einer Gaststätte oder Bar bestellt, bzw. bezahlt.

Sehr oft ist es der Fall, dass der Gruppenzwang die Teilnehmer zu einem erhöhten Alkoholkonsum zwingt. Deshalb können Trinkspiele auch ganz schnell gefährlich werden. Bitte achten Sie daher darauf, dass alles im Rahmen bleibt und auch wirklich nur Teilnehmer ab 18 Jahren mitspielen.

Den Spielablauf und die Gegenstände, die zur Durchführung des Spiels “Mörder“ benötigt werden, erfahren Sie im Folgenden:

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Personen:

ab 7 Personen
mind. 18 Jahre alt

Material:

1 Kartenspiel oder Zettel
Tisch mit Platz für alle Spieler
Alkohol

Spielablauf:

Setzen Sie sich mit Ihren Mitspielern in einen Kreis und fassen sich an den Händen. Aus dem Kartenspiel haben Sie zuvor einen Buben und so viele Luschen (Zahlen) herausgenommen, wie es auch Mitspieler sind. Wer beim verteilen den Buben bekommt, ist der Mörder. Seine Aufgabe ist es, so viele wie möglich durch Handdrücken umzubringen. Jeder Mitspieler, der eine bestimmte Anzahl von Handdrückern bekommt, zieht davon einen ab und gibt die restliche Anzahl weiter.

Wenn bei einem Mitspieler nur noch ein Drücker ankommt, dann ist er tot. Der tote dreht entweder seine Karte um oder legt seinen Kopf auf die Knie. Wenn die Drücker zu einem toten kommen, dann muss er genauso viele Drücker weiter geben. Einen Verdacht kann jeder Mitspieler äußern und es muss auch wahrheitsgemäß geantwortet werden. Sollte der Spieler aber falsch liegen mit seinem Verdacht, ist er ebenfalls tot. Wenn der Mörder enttarnt ist oder alle umgebracht hat, werden die Leichen gezählt, was dann auch gleichzeitig seine Punktzahl ergibt.

Tipp:

Sie können das Spiel auch mit mehr als nur einem Mörder spielen. Allerdings können die sich nicht gegenseitig umbringen. Jetzt hat jeder eine Kerze oder die verdeckte Karte vor sich. Jetzt kann der Mörder durch zuzwinkern seine Spieler töten. Wer tot ist, bläst seine Kerze aus oder dreht seine Karte wieder um. Auch hier darf jeder wieder einen Verdacht äußern, der aber zum tot führen kann, wenn er falsch ist. Oder Sie handeln erst, wenn zwei einen Verdacht haben. Diese müssen dann aber gleichzeitig auf den Mörder zeigen. Zeigen beide auf verschiedene Personen, sterben sie. Zeigen Sie auf jemanden der nicht der Mörder ist, sterben sie auch.

Varianten:

Eine Gruppe mit mehr als 10 Spielern sitzt in einem Kreis. Sie machen den Spielleiter und beginnen mit folgender Geschichte:

„Irgendwo ist ein kleines Dorf, da gehen jetzt alle Bürger schlafen. Doch da erwacht – vermutlich durch den bösen Mond verursacht – ein Mörder.“
Jetzt tippen Sie diesem Spieler auf den Kopf und er darf ihn jetzt heben. Alle anderen schlafen ja und haben den Kopf auf die Knie gelegt.

„Doch aufgrund einer bösen Vorahnung, erwacht auch ein anderer Bürger“.
Sie tippen jetzt einen Bürger an, den Detektiv und der hebt auch seinen Kopf.

„Jetzt zieht der Mörder um die Häuser und sucht sich seine Opfer aus, aber der Detektiv beobachtet ihn“.

„Jetzt zeigt der Mörder unauffällig auf eine Person, so dass es keiner im Kreis mitbekommt, außer dem Spielleiter und dem Detektiv.

„Der Mörder hat nun seine Wahl getroffen, der Mörder und der Detektiv gehen wieder schlafen“. Legen beide den Kopf auf die Knie. „Anschließend erwacht das ganze Dorf, doch ein Mitbewohner ist tot. Es ist …“
Der Spielleiter sagt den Namen.

„Nun zieht das Dorf los, um den schuldigen zu finden und zu richten.“
Die Diskussionen fangen an. Jeder beschuldigt jeden, keiner will es gewesen sein, viele haben ein Alibi oder nennen jemanden weil sie ihn nicht leiden können oder Geräusche gehört haben…Dann wird abgestimmt und die beschuldigte Person gelyncht.

„Das Dorf knüpft … auf. Anschließend gehen alle wieder schlafen“.

Wurde der richtige Mörder gefunden, dann werden keine weiteren Morde geschehen. Wurde der falsche aufgeknüpft, dann geht die Geschichte wieder von vorne los. Der Mörder bekommt so viele Punkte wie er Leute umbringen konnte und der Detektiv so viele Punkte wie er Bewohner retten konnte.

Tipp:

Sie können sich vorher überlegen ob Sie dem Dorf verraten, wenn sie ihren Detektiv umgebracht haben

Trinkspiel:

– wenn der Detektiv einen falschen verdächtigt, dann muss er trinken
– wenn der Mörder enttarnt wird, muss er trinken
– beim zu zwinkern muss der Mörder einen doppelten trinken wenn er erwischt wird auf frischer Tat.

Variante:

An Halloween könnte der Mörder ein Vampir sein und die Geschichte wird ein wenig umgewandelt.

(Bildquelle: by_RainerSturm_pixelio.de)

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