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Anfänger und Großmeister beim Schach

Das Elo-System beruht auf Schritten von jeweils 200 Punkten beim Schach, durch welche die Spieler qualitativ unterteilt werden. Dabei beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anfänger gegen einen Großmeister gewinnt geradezu Null Prozent.

Elo Zahl bei Schach

  • Elo > 2699 Spieler mit einer derart hohen Elo-Zahl werden beim Schach als Super-Großmeister bezeichnet.
  • Elo von 2500 biss 2699 Spieler dieser Spielstärke werden beim Schach als Großmeister bezeichnet.
  • Elo von 2400 bis 2499 Spieler dieser Spielstärke werden beim Schach als Internationale Meister bezeichnet.
  • Elo von 2300 bis 2399 Spieler dieser Spielstärke werden beim Schach als FIDE-Meister bezeichnet.
  • Elo von 2200 bis 2299 Spieler dieser Spielstärke werden beim Schach als Nationale Meister deklariert.
  • Elo von 2100 bis 2199 Bei Spielern dieser Spielstärke handelt es sich beim Schach um Meisteranwärter.
  • Elo von 2000 bis 2099 Spieler mit einem Elo-Wert von über 2000 werden allgemein als Experten beim Schach angesehen.
  • Elo von 1800 bis 1999 Hierbei handelt es sich beim Schach um Amateure der Klasse A. Diese Spielstärke erreichen für gewöhnlich sehr starke Vereinsspieler.
  • Elo von 1600 bis 1799 Hierbei handelt es sich beim Schach um Amateure der Klasse B. Versierte Freizeitspieler können durchaus diese Spielstärke erreichen.
  • Elo von 1400 bis1599 Hierbei handelt es sich beim Schach um Amateure der Klasse C. Hierbei handelt es sich meist um überdurchschnittliche Hobbyspieler.
  • Elo von 1200 bis1399 Hierbei handelt es sich beim Schach um Amateure der Klasse D. Ein gewöhnlicher Hobbyspieler erreicht für Gewöhnlich diese Spielstärke.
  • Elo von 1000 bis 1199 Ein absoluter Gelegenheitsspieler erreicht beim Schach für gewöhnlich eine derartige Elo-Zahl.
  • Elo <1000 Anfänger verfügen beim Schach meistens über einen Elo-Wert unter 1000.

Bei dieser kategorischen Unterteilung muss jedoch beachtet werden, dass man beispielsweise den Titel des Großmeisters nicht automatisch verliehen bekommt. Dieser ist nämlich an einige Erfordernisse und festgelegte Normen geknüpft. Die hier dargestellte Unterteilung bezieht sich zudem jeweils auf Männer. Für Frauen werden jeweils Werte angelegt, die 200 Elo-Punkte niedriger sind, als jene von Männern.

Einige Fakten zur Elo-Zahl beim Schach:

Die allgemeine Elo-Verteilung in der Bevölkerung entspricht der mathematischen Normalverteilung nach Gauß. Der Umfang einer Elo-Klasse beträgt jeweils genau 200 Punkte. Dabei beträgt die Gewinnerwartung für den stärkeren der beiden Spieler genau 75 Prozent. Wenn somit beispielsweise der fiktive Spieler A über einen Elo von 2000 verfügt und gegen den ebenfalls fiktiven Spieler B eine Partie bestreitet, dann beträgt seine Gewinnerwartung genau 75 Prozent. Bei einem Punkteunterschied von 400 Elo-Punkten beträgt die Gewinnerwartung für den stärkeren Spieler bereits 94 Prozent. Bei 600 Punkten Unterschied ist der Sieg des schwächeren Spielers statistisch geradezu ausgeschlossen.

Bei professionellen Turnieren werden die Elo-Klassen heutzutage in Schritten von 25 Punkten eingeteilt. Spieler mit der gleichen Elo-Zahl verfügen beim Schach generell über gleich hohe Erwartungswerte. Weiters muss auch bedacht werden, dass das Elo-System beim Schach einer ständigen Inflation unterliegt, da die Spieltheorie ständig fortentwickelt wird. So entspricht die Spielstärke von 1500 Elo-Punkten aus dem Jahr 1945 einer Spielstärke von annähernd 2000 Elo-Punkten in der heutigen Zeit.

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(Bildquelle: by_BirgitH_pixelio.de)

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