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In einem Monat erfolgt wieder die regelmäßige Auszeichnung des „Spiel des Jahres“. Da mag die ein oder andere Überraschung bei sein.

Seit 1979 wird der Preis schon verliehen, doch dieses Jahr gibt es neben dem roten Pöppel für das Spiel des Jahres und dem blauen Pöppel für das Kinderspiel des Jahres nun auch einen schicken Anthrazitpöppel für das Kennerspiel des Jahres. Der Pöppel steht dabei für einen Spielkegel. Das Ziel dieser jährlichen Auszeichnung und des dahinterstehenden Vereins ist es, das Kulturgut Spiel zu ehren und den Menschen das spielen näher zu bringen. Mittlerweile gehört die Auszeichnung zur bedeutendsten in Deutschland. Die Spiele werden auch über die Grenzen Deutschlands hinaus verkauft, was natürlich ein großer wirtschaftlicher Pluspunkt für die Verlage ist. Zudem kurbelt der Pöppel den Verkauf noch einmal an. Spiele mit dieser Auszeichnung verkaufen sich mit rund 10x höheren Stückzahlen. Viele Familien gönnen sich das Spiel des Jahres meist um die Weihnachtszeit.

Vor dieser neuen Nominierung hat sich einiges getan. Personelle Veränderungen in der Jury, die Reduzierung der Nominierungen, eventuell sogar ein neuer Preis. Bereits 2010 erhielt ein Spiel den Preis „Spiel des Jahres plus“. Und tatsächlich, der oben bereits erwähnte „Kennerpreis des Jahres“ ist die angekündigte neue Auszeichnung und richtet sich an Menschen, die eher selten spielen, dafür aber schon lange. Natürlich gab es dann Kritik von den Vielspielern und bezog sich auf die anderen Preise. Doch das Spektrum der potenzielle Preisträger hat sich nicht verändert, sondern wurde nur mit einem neuen Bereich ergänzt. Insofern war die Kritik nicht berechtigt. Der Sinn ist da. Nach dem 1995 ausgezeichneten „Siedler von Catan“ wurden immer mehr komplexe Spiele ausgezeichnet. Diese wurden aber oft nach dem ersten Auspacken und Versuchen, das Spiel zu verstehen, wieder weggepackt, wohingegen die einfacheren Spiele häufiger gespielt werden.

Dieses Jahr sind drei Spiele nominiert. Einmal das Brettspiel „Asara“, ein klassiches Brettspiel. Dann das Legespiel „Quirkle“und anschließend noch „Die verbotene Insel“. Auf der Kennerliste hingegen stehen die Spiele „Strasbourg“ und „Lancaste“ sowie das allseits bekannte und beliebte Spiel „7 Wonders“. Außerdem gibt es noch drei Nominierungen für das Kinderspiel des Jahres sowie diverse Empfehlungslisten.

(Bildquelle: by_knipseline_pixelio.de)

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