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Spielanleitung für Scrabble

Scrabble spielt man mit 2-4 Personen. Dabei werden zufällig Buchstaben gezogen und dann muss man damit auf dem Spielbrett Wörter legen.Dafür bekommt man die Punkte und wer am meisten Punkte hat, wenn die Buchstaben aus sind, hat gewonnen. Wie die meisten Brettspiele hat auch Scrabble eine lange Geschichte hinter sich. Diese Geschichte ist nicht von Anfang an durch Erfolg gekennzeichnet, doch allmählich fand das Spiel auch Anklang

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Geschichte und Ziel

Ein amerikanischer Architekt namens Alfred Mosher Butts erfand Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts die Urform von Scrabble. Es hieß damals jedoch Lexiko. Die Unternehmensgeschichte von Scrabble berichtet dazu, dass er ein Spiel kreieren wollte, dass zur einen Hälfte das Können des Spielers benötigt und zur anderen Hälfte Glück. Die Grundfassung von Lexiko war dem heutigen Scrabble schon sehr ähnlich, außer dass es kein Brett gab und die Punkte nach Länge der Wörter vergeben wurden. Natürlich gab es auch schon Buchstabenwerte, doch diese unterschieden sich vom heutigen Scrabble. Anscheinend hat Butts für die Häufigkeit der einzelnen Buchstaben einfach eine Titelseite der New York Times statistisch analysiert und die jeweiligen Häufigkeiten für seine Version von Scrabble verwendet.

Verkauft hat sich Lexiko allerdings nicht gut. Außer den 200 selbstgefertigten Stück, die Butts verkaufen konnte, gibt es keinen Hinweis auf weitere Verkäufe. Ebenso wurde Scrabble den Parker Brothers und Milton Bradley angeboten, doch die sahen kein Marktpotenzial in dem Spiel. Butts wurde dann auf Kreuzworträtsel aufmerksam und lies sich davon inspirieren. Er integrierte nun ein Spielbrett und nannte das Spiel von nun an Criss-Crosswords. Doch auch durch diese Neuerungen konnte er mit Scrabble keinen Erfolg erzielen. Weiterhin war kein großes Brettspielunternehmen an dem Kauf der Rechte interessiert. Die Entwicklung wurde bis 1948 eingestellt.

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Doch dann kam ein Anwalt namens Brunot, der von Anfang an Criss-Crosswords gespielt hatte. Gegen eine kleine Provision pro verkauftem Spiel erwarb er 1948 die Rechte von Butts. Am 1. Dezember 1948 wurde Scrabble patentiert und am 16. Dezember unter dem Namen Scrabble ins Firmenbuch eingetragen. In den Jahren 1949-1952 wurde das Spiel von Brunot in Eigenregie hergestellt. Dabei verkaufte er bis zu 90000 Exemplare pro Jahr. 1952 erwarb der renommierte Spielehersteller Selchow and Righter die Lizenz zur Herstellung und zum Verkauf von Scrabble in den USA und Kanada. Im Jahre 1972 verkaufte Butts die Exklusivrechte von Scrabble für den nordamerikanischen Markt endgültig an Selchow and Righter. 1986 übernahm Coleco das Unternehmen, dass nach Insolvenz gleich an Hasbro weiterverkauft wurde. Hasbro hält bis heute die Rechte von Scrabble für den nordamerikanischen Markt. 1953 wurde von Spear die Lizenz für Großbritannien gekauft. Schowanek kaufte im gleichen Jahr die Rechte für Deutschland. Der Erfinder Butts starb im April 1993, während der Vermarkter Brunot dem Tod bereits im Jahre 1984 erlegen war.

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