Geschicklichkeitsspiele bringen nicht nur Spaß sondern erfüllen auch die Bezeichnung. Für jede Altersklasse gibt es Geschicklichkeitsspiele, die aber für Kinder unter Jahren aus Sicherheitsgründen anders ausfällt. Zum Beispiel ist hier die Größe der Spielteile beispielsweise wegen der Verschluckungsgefahr entscheidend und auch spitze, kantige und andere Oberflächen gehören nicht in deren Hände.

Geschicklichkeitsspiele für größere Kinder sind zum Beispiel Mikado, Türme bauen und sie durch Ziehen einzelner Steine dennoch aufrecht zu erhalten. Auch sind Geschicklichkeitsspiele für das spielerische Gleichgewichtstraining für drinnen und draußen sind für die grobe aber auch für die Feinmotorik wichtig. Die Spielregeln für müssen für Kinder klar und deutlich verständlich beschrieben sein, ob selbst gelesen oder durch einen Spielleiter erklärt. Viele Geschicklichkeitsspiele lassen sich in selbst erdachter und vereinbarter Spielregeln variieren und fördern die Sprache, das logische Denken und die Kreativität bei den Ideen der Umwandlung. Allerdings sollten die veränderten Spielregeln auch vor dem Spiel klar sein, um Unstimmigkeit und daraus folgenden Streit zu vermeiden. Jedes Kind aus der Spielrunde kann sich beispielsweise eine neue Spielregel ausdenken, die im Spiel eingebracht werden kann. So ist für den Spaß für alle gesorgt. Manche Geschicklichkeitsspiele können auch mit den Füßen gespielt werden. Es macht beispielsweise Kindern und Erwachsenen Spaß, kleine Gegenstände wie Plüschtiere oder Bausteinchen mit den Füßen oder gar Zehen aufzunehmen und in einen gezeichneten Kreis oder Reifen abzulegen. Eine etwas höhere Herausforderung kann durch das Weiterreichen des Gegenstandes erzielt werden. Auch daraus lassen sich spontan verschiedene Spielregeln entwickeln, solange die Beteiligten ihren Spaß haben.
Einige Spiele, die die Geschicklichkeit erfordern und fördern, lassen sich auch allein und im Freien spielen. Hierzu kann sich das Kind auch in Ruhe etwas zurückziehen und sich konzentrieren. Das beruhigende Spiel zur Entspannung ist beispielsweise in der Mittags- und Abendzeit optimal. Es bewegt Kinder auch dazu, sich eigene Spielregeln zu entwickeln und sie später mit anderen auszutauschen.

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